Am Wochenende war das Gelände des Wiesenparks in Oschersleben erfüllt von freudigem Gebell. Der hier ansässige Hundesportverein hatte zum sechsten Mal in Folge zum großen Agility-Turnier geladen.

Oschersleben l Für jeden der zwei Wettkampftage hatten sich rund 100 Teilnehmer gemeldet. "Die Hunde und ihre Herrchen kommen nicht nur aus der Region, sondern beispielsweise auch aus Niedersachsen, Thüringen und Berlin", erzählt der Vorsitzende des Hundesportvereins Oschersleben, Michael Wlach.

Die Agility-Wettstreite, in denen also die Agilität der Vierbeiner getestet wird, kommen eigentlich aus dem Pferdesport und sind für Hunde abgewandelt worden. "Die Hunde müssen einen zuvor abgesteckten Parcours in einer schnellen Zeit und möglichst ohne Fehler durchlaufen, ansonsten werden ihnen Punkte auf die Endzeit aufgeschlagen", erklärt der Vereinsvorsitzende weiter. Zu meistern sind Tunnel, Wippen, Stege und Slaloms sowie Sprünge über Hindernisse. "Dabei gilt es, bestimmte Kontaktzonen nicht zu unter- oder überspringen", weist Wlach auf weitere Schwierigkeiten hin.

Gestartet wurde am Wochenende in den drei Klassen Small, Middle und Large. Zur ersten zählen die kleinsten Rassen wie beispielsweise Zwergspitze oder französische Bulldoggen. In der Klasse Middle starten Beagles oder Shelties, während in der Large-Klasse Hunde ab einer Schulterhöhe von 42 Zentimetern starten. Dazu gehören Schäferhunde, Bordercollies oder Richbacks.

Einen großen Applaus ernteten beispielsweise Ute Wittig und ihre Sina. Ihre Runde im A-Lauf meisterte die rotbraune Mixhündin in einer vergleichsweise schnellen Zeit und vor allem ohne Fehler. "Bei diesem guten Ergebnis können wir uns schon Hoffnung auf einen vorderen Podestplatz machen", sagt die Hundesportlerin aus Wolfsburg. Am Ende reicht es für den dritten Platz. Beim Jumping holt Sina den vierten Platz heraus. Doch durch die schlechtere Platzierung der Konkurrenz konnte sich das Duo in der Gesamtwertung sogar den ersten Platz sichern.

Für einen reibungslosen Ablauf des Wettkampfwochenendes hatte der Verein viel zu tun. "Fast alle unserer 40 Mitglieder sind hier im Einsatz und helfen sich gegenseitig an allen Ecken und Enden", sagt Michael Wlach und dankt den Ehrenamtlichen.

 

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