Haldensleben l Von insgesamt 153 Bewerbern setzten sich am Ende sieben durch: Alissa Dockhorn, Franziska Mackowiak, Domenik Siegmund, Celina Rauhut, Maximilian Kretschmer, Anna-Christin Keiler und Pauline Kämz sind die neuen Auszubildenden im Landkreis Börde.

Die Vielseitigkeit in der Verwaltung gibt Ausschlag

Am Freitag wurden die angehenden Verwaltungsfachangestellten nun vom Landrat Hans Walker feierlich zum Start des neuen Ausbildungsjahres begrüßt: "Herzlichen Glüchwunsch. Für viele von Ihnen ist es der Neueinstieg in ein Berufsleben und für den einen oder anderen eine berufliche Neuorientierung", sagte Landrat Hans Walker einleitend zu den Auszubildenden.

Anschließend stellte er die sieben Ausbilder der verschiedenen Bereiche vor. Auch wurden die Azubi-Paten, bestehend aus Lehrlingen des zweiten und dritten Lehrjahres, den Neuankömmlingen bekannt gemacht. Diese sollen in Zukunft den jungen Kollegen helfend zur Seite stehen.

Auch Ausbildungsleiterin Katrin Stichnoth ergriff das Wort. Sie erklärte den Ablauf der kommenden zwei Wochen, in denen die Berufsschüler unter anderem Grundlagen auffrischen und viel Neues lernen werden. "Bei uns steht für Sie aber auch immer die Tür offen", sagte sie den jungen Kollegen ermutigend.

Schließlich durften die Azubis des zweiten und dritten Lehrjahres erste Einblicke in die verschiedenen Bereiche geben. Ob Fachdienst Jugend, Bauordnung, Abfallentsorgung, Straßenverkehr, Straßenbau und -unterhaltung oder Kreisvolkshochschule sowie der Bereich Büro Kreistag/Wahlen - die älteren Azubis schilderten ihre bisherigen Erfahrungen aus den verschiedenen Aufgabenfeldern.

Auf die Frage von Landrat Hans Walker, warum sich die jungen Menschen für diese Stelle beworben hätten, wurde ganz unterschiedlich geantwortet. "Ich hatte mich auch bei der Polizei beworben und hätte auch eine Stelle bekommen. Aber während meiner Praktikumszeit habe ich gemerkt, dass die Verwaltung für mich die bessere Wahl ist", antwortete die 16-jährige Celina Rauhut. Die 28-jährige Franziska Mackowiak berichtete hingegen, dass sie in ihren bisherigen Beruf im Fitnesstudio hineingestolpert wäre. "Eigentlich wollte ich von Anfang an in der Verwaltung arbeiten", sagte sie. Maximilian Kretschmer war von der Vielseitigkeit beeindruckt: "Hier kann ich verschiedenen Bereiche durchlaufen und somit ein breites Spektrum abdecken", erklärte der 16-Jährige.

"Die Ausbildung wird Ihnen sicherlich viel Spaß machen, aber es wird auch nicht immer leicht werden. Geben Sie dennoch Ihr Bestes", sagte Personalleiterin Sylvia Schulze abschließend und machte bei guter Leistung, Hoffnung auf eine gute Stelle nach der Ausbildung im Landkreis.