In Sachen Tiefbau gibt es in den Ortschaften rund um Oschersleben noch einiges zu buddeln. Brückenbau, Teichentschlammung und Vernässungsprobleme sind die Schlagworte. Nicht alle geplanten Vorhaben können noch 2014 realisiert werden.

Oschersleben l Für den Herbst 2014 war die Entschlammung des Schermcker Bauernteiches geplant. Doch wie aus dem Tiefbauamt der Stadtverwaltung Oschersleben zu erfahren war, muss die Aktion in das kommende Jahr verschoben werden. Grund ist die zwingend notwendige und mit Auflagen verbundene Entschlammung eines Regenrückhaltebeckens im Gewerbegebiet Süd in Oschersleben.

Ob noch in diesem Jahr mit Arbeiten am Braugraben in Hadmersleben begonnen werden könne, ist laut Gunnar Wendt aus der Tiefbauabteilung fraglich. Um am Graben, der in seiner Umgebung für nicht unerhebliche Vernässungsprobleme sorgt, arbeiten zu können, waren umfangreiche vorbereitende Arbeiten notwendig gewesen. So mussten Vereinbarungen mit Grundstückseigentümern getroffen werden, damit ihre Grundstücke betreten werden dürfen. Auch dauerte die Planung länger als erwartet. Fakt ist, dass der Braugraben vor allem Probleme beim Abfluss hat. Das haben Längsschnitte ergeben.

Um den Abfluss künftig besser zu regeln, soll im Bereich des Sportplatzes (Ortseingang/ Vor dem Magdeburger Tor) wieder ein offener Graben entstehen. Zur Verbesserung des Abflusses des Braugrabens, soll des Weiteren eine Sand- und Schlammfanganlage gebaut werden. Verzögert hat sich die Umsetzung des Projektes auch, weil Fördermittel zur Entlastung des Stadtsäckels beantragt wurden. "Es ist wohl wahrscheinlicher, dass wir erst 2015 bauen", so Gunnar Wendt. Bereits im Jahr 2013 ist ein Konzept zur Beseitigung der Vernässungsprobleme in Hadmersleben erstellt worden.

Um die Löschwassersituation in Altbrandsleben zu entschärfen, ist hier die Entschlammung des Teiches geplant. Zudem ist die Errichtung einer Aufstellfläche für Löschfahrzeuge mit fest installierter Löschwasseranschlussanlage am Teich des Goldbaches vorgesehen. Die Arbeiten sollen im September/Oktober über die Bühne gehen.

Um einen Brückenneubau über den Goldbach geht es im Ortsteil Hornhausen. Allerdings gilt hier der Vorbehalt, dass dieses Vorhaben nur realisiert wird, wenn Fördermittel fließen. Diese sind beantragt, allerdings liegt noch kein Bescheid vor.

In Hordorf macht sich die Verbesserung der Oberflächenentwässerung in Teilabschnitten der Bahnhofstraße erforderlich. Damit das Regenwasser künftig besser abfließen kann, sollen Mulden und Gossen eingebaut werden. Diese Baumaßnahme wird wohl ebenso erst 2015 realisiert werden können. Doch noch in diesem Jahr soll ausgeschrieben werden. Auch in Sachen Hochwasserschutz sollen in Hordorf Maßnahmen ergriffen werden. Geplant ist das Einrichten von Elektroanschlüssen und Steckdosensäulen an Regenwasserschächten im Bereich der Hohen Straßen und Schulstraße. Damit kann in Hordorf besser und schneller Oberflächenwasser bei Hochwasser abgepumpt werden.