Hohendodeleben l Wenn mit Schuljahresbeginn in Hohendodeleben der Dienst für die Kinder- und Jugendfeuerwehr wieder startet, werden sich einige Mitglieder eine Menge zu erzählen haben. Sie haben kürzlich eine aufregende Woche beim Bundeszeltlager der Jugendfeuerwehren erlebt.

Bis nach München sind die sieben Kinder und Jugendlichen in Begleitung von drei Betreuern dafür gefahren. "Neben uns waren noch sechs andere Feuerwehren aus Sachsen-Anhalt dabei, darunter auch Wanzleben und Klein Wanzleben", berichtete Hohendodelebens Jugendwart Marcus Drebenstedt. Die drei Jugendfeuerwehren der Stadt Wanzleben - Börde reisten gemeinsam mit einem Fahrzeug des Feuerwehrtechnischen Zentrums an. Insgesamt trafen sich etwa 4500 Teilnehmer aus ganz Deutschland bei diesem Zeltlager.

Das Freizeitprogramm, das den Kindern und Jugendlichen hier für sechs Tage geboten wurde, konnte sich sehen lassen. So erlebten sie einen Gottesdienst mit, unterstützten aber auch einen Weltrekordversuch, bei dem die größte tanzende Jugendfeuerwehr zusammengestellt werden sollte. "Insgesamt kamen 3193 Mittänzer zusammen", blickte Marcus Drebenstedt zurück.

In München selbst konnte der Feuerwehrnachwuchs den Olympiapark und die BMW-Welt besichtigen sowie den Olympiaturm erklimmen. Bei einer Stadtrallye in München mit einer App namens "Munzee" konnten die Hohendodeleber den zehnten Platz von 50 teilnehmenden Mannschaften erreichen. Im Anschluss besuchten sie das Feuerwehrmuseum und die Feuerwache 1, die jährlich etwa 11000 Einsätze bearbeitet. Spaß brachten auch die Ausflüge in die Freizeitbäder Alpamare in Bad Tölz und Kristall Trimini in Kochel am See. Trotz zahlreicher Regengüsse war es eine erlebnisreiche Ferienwoche. "Der Förderverein hat den Hohendodelebern für die Ausflüge eine große finanzielle Unterstützung bereitgestellt", unterstrich der Jugendwart verbunden mit einem Dank.

Für die aktive Wehr stand dieser Tage eine besondere Ausbildung auf dem Plan. Sie besuchten die Einsatzkräfte des Technischen Hilfswerkes auf ihrem Gelände in Magdeburg. 14 Kameraden der Hohendodeleber Feuerwehr nutzen so die Möglichkeit, das Objekt und die Ausrüstungsgegenstände anzuschauen. Da die Feuerwehr und das THW bei Einsätzen auch zusammenarbeiten, bot es sich an, das Treffen mit einer gemeinsamen Ausbildung zu verbinden. Dabei standen, wie Hohendodelebens Ortswehrleiter Jörg Drebenstedt berichtete, die Beleuchtung, die Stromversorgung und das Einsatzgerüstsystem im Mittelpunkt.

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