Am Sonnabend veranstaltete der Lions-Club Oschersleben sein jährliches Kartrennen in der Motorsportarena in Oschersleben. Bereits zum 15. Mal fuhren mehrere Teams um die vorderen Plätze - und für einen guten Zeck.

Oschersleben l "Bei allem Respekt vor den sportlichen Ansprüchen unseres Kartrennens steht der Spaß und der karitative Zweck im Vordergrund", sagte Stephan Bormann, Activity-Beauftragter im Lions-Club Oschersleben, gegenüber der Volksstimme. Denn die Einnahmen aus dieser Veranstaltung sollen für gemeinnützige Zwecke und Einrichtungen gespendet werden.

So hatten die insgesamt 20 gemeldeten Mannschaften eine Startgebühr von jeweils 300 Euro zu entrichten. Die Rennstrecke sowie die Kart-Rennautos wurden von der Motorsportarena zur Verfügung gestellt. Somit seien laut Bormann schon mal 6000 Euro zusammengekommen.

Lions unterstützen Jugendarbeit

Hinzu kommen noch die Einnahmen durch das Catering. Hier gab es unter anderem Kaffee und selbstgebackenen Kuchen. "Das liegt alles in den Händen der Frauen der Lions-Club-Mitglieder. Aber auch die Lions-Club-Damen haben ihren Anteil zum Gelingen beigetragen", sagte Bormann und ergänzte: "Wohin die heute erwirtschafteten Mittel genau gehen, steht noch nicht fest. Nur soviel: Wir haben in der Vergangenheit insbesondere Jugendförderung betrieben. Außerdem spendeten wir an die Tafel oder das DRK."

Wir machen das erste Mal mit, rechnen uns jedoch keine großen Chancen auf den Sieg aus."

Jens Schneider, Bewos Oschersleben

Eines der 20 gemeldeten Teams bestand aus Mitarbeitern der Wohnungsgenossenschaft "Neues Leben" aus Oschersleben. "Wir haben uns das im vergangenen Jahr angeschaut und waren begeistert von dieser Idee. Nun machen wir das erste Mal mit, rechnen uns jedoch keine großen Chancen auf den Sieg aus. Aber dabei sein ist alles", betonte WG-Vorstand Jens Schneider, genau wie seine Teamkollegen in sportlich in Rot gekleidet. Damit spreche er wohl auch den anderen teilnehmenden Teams aus dem Herzen.

Diese wurden von Unternehmen aus dem gesamten Bördekreis und aus Magdeburg gebildet. Jeweils fünf Fahrer wurden pro Mannschaft gestellt, wobei jede zunächst einen Trainingslauf absolvieren konnte. Dann ging es in die heiße Wettkampfphase. "Jede Mannschaft wurde einer Gruppe, entweder A, B, C oder D, zugeordnet, und die Rennen so gestaltet, dass jede Mannschaft gegen jede andere antreten muss", erklärte Lions-Mitglied Stephan Bormann.

Team mit den meisten Runden gewinnt

Jedes Rennen ging nicht über die Runden, sondern über 45 Minuten. Wer die meisten Runden geschafft hatte, war der Sieger. So mussten zuerst Teams der Gruppe A gegen die Teams Gruppe B antreten, also zehn Teams starten.

Nach etwa sieben Minuten musste jede Mannschaft ihren Fahrer wechseln. Anschließend fuhren die Teams der Gruppen C und D gegeneinander, dann die der Gruppen B und C, D und A und so weiter. Für die Siegermannschaft eines jeden Durchgangs gab es einen Pokal.

"Doch auch die Gesamtwertung wird honoriert", erklärte Jens Wende, stellvertretender Vorsitzender des Motosportclubs Oschersleben im ADAC. Sein Verein unterstützte die Lions bei der Organisation des "Rennens nach professionellen Regeln". Wende selbst hatte die Rennleitung an diesem Tage übernommen.

Tagessieger wurde bei diesem Befefiz-Rennen am vergangenen Sonnabend übrigens das Oschersleber Team Kebo Therm mit den am meisten gefahrenen Runden, gefolgt vom Team Eckstein Sommer aus Kleinalsleben, das auf dem zweiten Platz landete. Den dritten Platz erkämpfte sich das Team von Pro Safe aus Magdeburg

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