Im Gröninger Prälatenberg läuft alles wie geplant. Nachdem im ersten Abschnitt dieser Landesstraße alle Versorgungsleitungen in der Erde liegen und der Unterbau fertig ist, bekommt der Abschnitt von der B81-Kreuzung bis in Höhe Autowerkstatt am 6. Oktober die Asphaltdecke.

Gröningen l Im Gröninger Prälatenberg hat sich seit Ende April eine Menge getan. Denn gleich nach Ostern ist dort mit der Sanierung der Landesstraße 24 einschließlich der Nebenanlagen begonnen worden. Eine Sanierung, die bis heute planmäßig verläuft, wie Katrin Otto vom Bauamt der Verbandsgemeinde Westliche Börde bestätigt, die zudem ankündigt, dass der erste Abschnitt bereits am 6. Oktober die Asphaltdecke bekommen wird.

Damit werden dann auch die meisten bisherigen Resultate der Sanierungsarbeiten quasi versiegelt. Der neue Regenwasserkanal der Stadt beispielsweise, neue Trinkwasserleitungen des TAV, neue Stromkabel von E.ON oder aber auch neue Kommunikationsleitungen der Telekom. Denn das alles ist bereits in die Erde dieses ersten Bauabschnitts gelegt worden, der sich über eine Länge von etwa 400 Metern von der B81-Kreuzung bis in Höhe Autowerkstatt Detlef Werker erstreckt.

Allerdings hat sich bisher nicht alles unter der Oberfläche abgespielt. Zu sehen sind in diesem Bereich unter anderem auch neue Straßenborde und Gossen oder auch erste Ergebnisse der Arbeiten an den Nebenanlagen.

An denen parallel zur Fahrbahn gebaut wird. Mit dem Ziel, Ende Oktober den gesamten ersten Abschnitt fertig zu haben. Also nicht nur die Straße selbst, für die das Land zuständig ist. Sondern auch die Geh- und Radwege, die Straßenbeleuchtung sowie Parkbuchten, für die die Stadt Gröningen den Hut aufhat.

Stadt und Land werden im Übrigen etwa zwei Millionen Euro für dieses Prälatenberg-Projekt ausgeben, zu dem aber noch ein zweiter Abschnitt gehört. Und zwar der von der Autowerkstatt bis einschließlich Kreuzung Magdeburger Tor, die in einen Kreisel umgebaut wird.

Während die Umgestaltungsarbeiten an dieser Kreuzung mit Sicherheit erst im nächsten Jahr nach der Winterpause in Angriff genommen werden, ist es durchaus möglich, dass bis zur Kreuzung noch in diesem Jahr einige Leitungen gelegt werden. "Wenn es das Wetter zulässt, würden wir damit schon für das nächste Jahr einen Vorlauf herausarbeiten", wie Katrin Otto sagt: "Es wird also in diesem Jahr so lange wie möglich gebaut."

Und wenn dann im nächsten Jahr der zweite Straßenabschnitt erneuert und die Kreuzung Magdeburger Tor zu einem Kreisel umgebaut ist, dann werden auch wieder einige Bäume im Prälatenberg gepflanzt, wie Katrin Otto ankündigt und damit daran erinnert, dass mit den Sanierungsarbeiten im Prälatenberg eigentlich nicht erst nach Ostern, sondern bereits im Februar begonnen worden ist. Denn im Februar sind dort 30 Linden gefällt und ist damit Baufreiheit geschaffen worden.