Die neue Weihnachtspostkarte der Gemeinde Hötensleben ist da. Sie weist einen kleinen, kuriosen Mangel auf, kann aber dennoch als Sammlerstück aufbewahrt oder zum Verschicken im Advent genutzt werden.

Hötensleben l Die Arbeits- gemeinschaft Ortschronik und Heimatgeschichte hat sich diesmal für die Kirche St. Josef und St. Augustinus als Motiv für die Weihnachtspostkarte entschieden. "Es war eine Bitte der katholischen Gemeinde, die wir gern erfüllt haben", sagt AG-Mitglied René Müller. "Und weil es aufgrund der Bebauung und des Baumbestands schwierig ist, die Kirche von außen so zu fotografieren, dass sie in ihrer neoromanischen Schönheit voll zur Geltung kommt, haben wir die prachtvolle Innenansicht mit festlicher Weihnachtsdekoration abgebildet."

Einen kleinen Fehler weist die Edition auf, den Müller auf seine Kappe nimmt: "Ich habe leider die falsche Datei hochgeladen und in den Druck geschickt, weshalb die Rückseite nun komplett leer ist. Das war anders angedacht." Es fehle somit die postkartenübliche Spalteneinteilung und Linienführung für Adressfeld und Briefmarke. "Zum Glück also nichts Gravierendes, die Fotokarte kann trotzdem als Grußkarte verwendet und frankiert werden. Nur falls sich jemand wundert, weiß er jetzt, dass er kein fehlgedrucktes Unikat in den Händen hält", kann Müller über den Lapsus schmunzeln.

Dem Hauptmotiv vorn tut es ohnehin keinen Abbruch: "Ich denke, die Karte spiegelt schön den festlichen Glanz wider, den die Kirchenmitglieder dem Gotteshaus mit viel Liebe zum Detail verliehen haben."

Mit dem Erwerb der Karten unterstützen die Käufer wiederum die große Jubiläumsfeier der Gemeinde, betont Müller: "Wie gehabt gehen alle Einnahmen auf das Konto für die 1000-Jahr-Feier Hötensleben, und es werden auch noch weitere Karten folgen." Erhältlich sind sie im Service-Eck Hampe, im Edekamarkt sowie in der Gaststätte "Zum Alten Brauhaus".