Ein Altenheim mit 60 Plätzen möchte der DRK-Kreisverband Börde in Gröningen bauen. Der Gröninger Stadtrat hat das Vorhaben während seiner jüngsten Sitzung befürwortet und das erforderliche verwaltungstechnische Verfahren einstimmig auf den Weg gebracht.

Gröningen l Sollte alles nach Plan laufen, dann werden im nächsten Frühjahr in Gröningen Bauarbeiter mit ihren Maschinen und Werkzeugen anrücken, um bis zum Frühjahr 2016 ein Altenheim zu errichten. Und zwar im Auf-trag des Deutschen Roten Kreuzes (DRK).

Ganz genau ist es der DRK-Kreisverband Börde, der in Gröningen bereits seit 14 Jahren das Heim "Kaktus" für seelisch kranke Menschen betreibt und nun gleich nebenan sein Angebot erweitern möchte. Ein Neubau mit 60 Altenheim-Plätzen ist dort geplant.

Wie dieses Altenheim aussehen soll, das hat der DRK-Vorstandsvorsitzende Ralf Kürbis nun den Mitgliedern des Gröninger Stadtrates während der jüngsten Ratssitzung erläutert. Wobei dieses Vorhaben zumindest denjenigen, die auch in der zurückliegenden Wahlperiode dem Gröninger Rat angehört haben, nicht unbekannt war. Denn bereits am 16. Dezember vergangenen Jahres ist der damalige Stadtrat über dieses Vorhaben informiert worden und hatte schon seinerzeit positiv reagiert.

Das hat nun auch der neue Stadtrat getan und nach der Präsentation von Ralf Kürbis einstimmig das erforderliche Verfahren auf den Weg gebracht. Verwaltungstechnisch korrekt heißt es "Verfahren zur Aufstellung des Bebauungsplanes `Seilerbahn` in Gröningen".

"Seilerbahn" deshalb, weil dieses neue DRK-Heim in derselben Straße gebaut werden soll, wie das DRK-Heim "Kaktus". Und auch optisch soll es dem "Kaktus" angepasst werden, beispielsweise genauso zwei Etagen haben.

Was jetzt jedoch noch nicht ganz feststeht ist, wo genau sich die Zufahrt auf das insgesamt 5500 Quadratmeter groß geplante Altenheim-Gelände befinden wird. Denn der ursprünglich geplante Zufahrtsweg war nicht so richtig nach dem Geschmack der Gröninger Ratsmitglieder und von ihnen abgelehnt worden. Ralf Kürbis hat zugesichert, dass das in den Plänen geändert wird und hat auch noch einige andere Fragen der Ratsmitglieder beantwortet, bevor die ihren Grundsatzbeschluss gefasst haben.

Wie sie zudem beschlossen haben, dem Deutschen Roten Kreuz den Grund und Boden zu verkaufen. Der bisher der Stadt gehört hat und auf dem nun die neue DRK-Einrichtung gebaut werden soll.