Wanzleben (car) l Der Umgang mit den technischen Geräten, die die Feuerwehrleute regelmäßig bei ihren Einsätzen nutzen müssen, steht derzeit im Mittelpunkt einer über den Landkreis organisierten Ausbildung. 16 Teilnehmer aus unterschiedlichen Ortsfeuerwehren, unter anderem aus Domersleben, Eilsleben, Meitzendorf, Osterweddingen, Langenweddingen, Barleben und Großalsleben, schulten sich an den vergangenen zwei Wochenenden vor allem am Wanzleber Gerätehaus und in der Umgebung.

Das Ausleuchten an der Einsatzstelle war während des Lehrgangs ebenso ein Thema wie das Bedienen von pneumatischen und hydraulischen Rettungsgeräten oder das Plasmaschneiden und das Errichten einer Ölsperre auf einem Gewässer. Zudem wurden die Feuerwehrleute in die Arbeit mit der Motorkettensäge eingewiesen.

Ausbildungsstandort hat sich bereits bewährt

"Wir sind schon seit mehreren Jahren regelmäßig zu dieser Ausbildung in Wanzleben, das hat sich inzwischen bewährt", erklärte Andreas Uhde, Ortswehrleiter der Feuerwehr Remkersleben in seiner Funktion als Kreisausbilder. Bei der Ausbildung wird er diesmal von Axel Klitschke, ebenfalls Kreisausbilder und Gemeindewehrleiter in der Gemeinde Hohe Börde, sowie zumeist von den Kameraden der Wanzleber Ortsfeuerwehr unterstützt. Der Rüstwagen der Wanzleber Feuerwehr spielt bei der Ausbildung, die am Sonnabend zu Ende geht, eine wichtige Rolle. Umfangreiches Werkzeug und Spezialgeräte, an denen die Kameraden ausgebildet wurden, gehört zu dessen Ausstattung.

Zum Abschluss der Ausbildung sollen die Teilnehmer am Sonnabend ihr Können und ihr neu erworbenes Fachwissen nochmals unter Beweis stellen. Dann nämlich sollen sie bei einer Übung fachmännisch mit den Rettungsgeräten einen Pkw "zerlegen".