Ein zweites anonymes Gräberfeld soll in Ausleben entstehen. Darüber und über neue Bauplätze diskutierte der Bauausausschuss der Gemeinde.

Ausleben l Als der Bauausschuss letztens zusammengekommen war, wurden "Hausaufgaben" erteilt. Aufgabe war es, Vorschläge für die Entwicklung von Bauplätzen in der Gemeinde Ausleben zu erarbeiten. Wie nun Bürgermeister und Bauausschussvorsitzender Dietmar Schmidt berichtet, konnte eine ganze A4-Seite mit möglichen Bauplätzen zusammengetragen werden. "Die Flächen sollen nun mit dem Flächennutzungsplan abgeglichen werden. Auch eine Abstimmung mit dem Landkreis muss erfolgen. Welche Grundstücke tatsächlich als Bauplätze in Frage kommen und ob daraus Bebauungspläne entwickelt werden, soll nach dem Beschluss des Haushaltes entschieden werden", erklärt Dietmar Schmidt.

Während der Bauausschusssitzung wurde ebenso zu einem zweiten anonymen Gräberfeld auf dem Friedhof diskutiert. "Das zweite Feld soll mit dem Aufstellen eines Kreuzes, in das die Namen der Verstorbenen eingraviert werden können, aufgewertet werden und damit eine höhere Qualität bekommen. Erste Ideen, wie das Gräberfeld gestaltet werden könnte, wurden entwickelt", so Schmidt.

Ein weiteres Thema des Ausschusses war die geplante Fällaktion von Pappeln. Die Bäume werden vorerst nicht gefällt. Im kommenden Jahr, im Frühjahr, sollen die Bäume noch einmal genau angeschaut werden und mögliche Gefahren, die von Totholz oder losen Ästen ausgehen, beseitigt werden. Das Fällen der zahlreichen Bäume, aber auch die sich daraus ergebenden Ersatzpflanzungen, würden zu hohe Kostenverursachen. Gefällt werden hingegen in Auswertung der Baumschau im nächsten Jahre drei Kastanien in Ottleben an der Kita. Von diesen Bäumen ginge eindeutig eine Gefahr aus.