Aus Anlass des Volkstrauertages fanden am Sonntag in Langenweddingen, Dodendorf und Schwaneberg Gedenkveranstaltungen statt. Die Einwohner gedachten der Toten von Kriegen, Terror und Gewaltherrschaft.

Sülzetal l Mitglieder des Ortschaftsrates, der Ortsvereine von SPD und CDU sowie Vertreter des Schützenvereins, der Ganztagsschule des Sülzetals sowie des Vereins für Kultur und Begegnung "die weddinger" trafen sich am Sonntagvormittag auf dem Friedhof Langenweddingen, um beim Volkstrauertag der Toten von Kriegen, Terror und Gewaltherrschafft zu gedenken. Ortsbürgermeisterin Jutta Spurek begrüßte die Gäste der Gedenkveranstaltung.

Nachdem die Langenweddinger auf dem Friedhof am Gedenkstein für die Opfer des Faschismus eine Gedenkminute einlegten und Kränze niederlegten, führte sie ihr Weg danach vor den Friedhof zum Kriegerdenkmal. Dort sorgte Martina Köhler, Chorleiterin und Musiklehrerin an der Ganztagsschule des Sülzetals in Langenweddingen, mit Gedichten und Liedern für die würdevolle Umrahmung der Gedenkveranstaltung.

In ihrer Gedenkrede zum Volkstrauertag erinnerte Adrienne Schlothauer, Vorsitzende des Vereins für Kultur und Begegnung "die weddinger", an das Leid, dass die beiden Weltkriege in die Familien gebracht habe. Auch an die Opfer unter den Vertriebenen und denen durch Gewaltherrschaften in der sowjetischen Besatzungszone und späteren DDR erinnerte sie. Ebenso fand Adrienne Schlothauer in Langenweddingen Worte der Würdigung für die friedliche Revolution vor 25 Jahren in der DDR, die schließlich zur Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten geführt hat. Wenn damals Panzer und Gewehre gesprochen hätten, wären die Ereignisse anders gekommen, schätzte sie den friedlichen Ausgang der politischen Umwälzung ein.