Zum ersten Advent verbreiteten in der Einheitsgemeinde Sülzetal Weihnachtsmärkte Frohsinn und Besinnlichkeit. Ein gut besuchter Weihnachtsmarkt fand in Altenweddingen auf dem Kantorberg statt.

Altenweddingen l Die Mädchen und Jungen des Chores und der Tanzgruppe der Grundschule Altenweddingen hatten am Sonnabend ihren großen Auftritt. Auf der Bühne am Kantorberg stimmten sie die Besucher des Weihnachtsmarktes mit Liedern, Gedichten und Tänzen auf die begonnene Vorweihnachtszeit ein. Der Heimatverein veranstaltete in der Straße vor dem Ferdinand-Döbbel-Haus und dem Gemeindesaal einen Weihnachtsmarkt.

Altenweddingens Ortsbürgermeister Friedrich Rabe begrüßte die vielen Besucher, die sich erwartungsvoll vor der Bühne aufgestellt hatten. Wie Rabe sagte, neige sich das Jahr dem Ende zu und erlebe mit der Weihnachtszeit und dem in Altenweddingen zur Tradition gewurden Markt einen weiteren Höhepunkt. Auch Sülzetal-Bürgermeister Jörg Methner gehörte zu den Besuchern, verfolgte das Eröffnungsprogramm und kam später beim Schlendern über den Weihnachtsmarkt mit vielen Altenweddingern und Gästen aus dem gesamten Sülzetal ins Gespräch.

Nach dem Programm der Grundschulkinder ging es für den Weihnachtsmann gemeinsam mit Pferd und Engel über den Weihnachtsmarkt. Der Alte mit weißem Rauschebart und rotem Mantel ließ sich von den Kindern Gedichte aufsagen oder Lieder vorsingen. Dafür holte der Weihnachtsmann kleine Überraschungen für die Kinder aus seinem großen Gabensack.

Die Frauen und Männer des Heimatvereins um ihre Vorsitzende Peggy Marozek verwandelten den Kantorberg vor seinem Domizil, dem Ferdinand-Döbbel-Haus, und dem Gemeindesaal in eine vorweihnachtliche Festmeile. "Unsere Mitglieder haben eine Woche lang an den Vorbereitungen gearbeitet", beschrieb sie den enormen Aufwand der vielen fleißigen Helfer, um den Weihnachtsmarkt auf die Beine zu stellen. Der Heimatverein Altenweddingen hat fast 70 Mitglieder in seinen Reihen, wobei 20 von ihnen zum "aktiven Kern" des Vereins zählen.

Und der Aufwand der Heimatvereinsmitglieder lohnte sich. Viele der Besucher wärmten sich von innen beim ersten Glühwein der Saison und ließen sich Schmackhaftes vom Grill oder Fischbrötchen schmecken. Ebenso konnten die Gäste Dekorationen zum Fest kaufen oder ihr Glück bei einer Weihnachtstombola versuchen. In der Wärme des Gemeindesaals luden die Mitglieder des Heimatvereins die Gäste des Weihnachtsmarktes zum Genuss von Kaffee und Kuchen ein.

Im Ferdinand-Döbbel-Haus konnten die Besucher nicht nur die Ausstellung zur Geschichte in Augenschein nehmen. Für die kleinen Besucher hatte der Heimatverein die Bastelstube geöffnet. Dort konnten sie beim Fertigen von Basteleien unter fachkundiger Anleitung ihrer Fantasie freien Lauf lassen. Als neue Attraktion des jährlich in Altenweddingen stattfindenden Weihnachtsmarktes gestalteten die Heimatvereinsmitglieder den Garten ihres Domizils mit vielen Lichtern. In der Mitte des Gartens hatte Kerstin Vorwallner Platz genommen. Sie las den Kindern ein Weihnachtsmärchen vor.

Mit der einbrechenden Dunkelheit kamen die vielen Lichter besonders zur Wirkung und tauchen den Weihnachtsmarkt in eine stimmungsvolle Atmosphäre. Die "Altenweddinger Musikanten" spielten am Abend auf und unterhielten die Besucher mit ihrer Blasmusik bestens.

 

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