Hornhausen (spt) l Auf einem Feld bei Hornhausen sind jetzt Archäologen angerückt. In einer am Montag gestarteten Grabungskampagne erhoffen sich die Forscher des Landesamtes für Denkmalpflege Halle neue Erkenntnisse über die Herkunft des berühmten Reitersteins. "Moderne Untersuchungsmethoden am Boden haben uns gezeigt, dass es hier im frühen Mittelalter um das Jahr 700 eine riesengroße Gräberanlage gegeben haben muss", sagte Archäologe Olaf Schröder gegenüber der Volksstimme. Mit ersten Ergebnissen rechnet das Team aus vier Forschern in zwei Wochen. Der Reiterstein ist im Jahre 1874 beim Pflügen gefunden worden - die Fachwelt erfuhr erst im Jahre 1912 davon. Forscher streiten sich bis heute über dessen Ursprung.