Harbke (rsh) l Mit der Übernahme des wahren Harbker Rathauses durch die HCV-Narren zum Karnevalsauftakt hatte es bekanntlich nicht geklappt, weil die Generalüberholung an dem 200 Jahre alten Fachwerkhaus zwar weitgehend, aber eben noch nicht bezugsfertig abgeschlossen war. Bürgermeister und Touristeninformtion haben sich nun darauf eingestellt, ihre Räume im Januar wieder nutzen zu können.

"Die Sanierung als solche war im November eigentlich beendet", erklärt dazu Bürgermeister Werner Müller, "der Hauptgrund für die Verzögerung war der noch nicht getrocknete Beton in den Fußböden und die somit fehlende Inneneinrichtung." Die Heizung sei etwas später als geplant installiert worden. Darum dauerte auch das Austrocknen länger und musste das Verlegen der Bohlen aufgeschoben werden.

Man sei "auf der Zielgeraden jetzt mit den letzten Kleinigkeiten" innen beschäftigt, so Müller, näheren Aufschluss über den Wiedereinzug werde die Bauberatung in der kommenden Woche liefern. Von außen sieht man dem denkmalgeschützten Schmuckstück nicht mehr an, dass es im Laufe des Jahres quasi komplett auseinandergenommen und wie ein Puzzle wieder zusammengesetzt worden ist. Über den Sommer stand zum Teil nur das Fachwerkgerippe an der Halberstädter Straße, als die Fassade Feld für Feld neu gemauert und angeputzt wurde. Die geförderte Sanierung mit einem Kostenvolumen von 370000 Euro hatte im Herbst 2013 begonnen.

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