Mit deutlich mehr Zulauf haben die Eilsleber Veranstalter der großen Seniorenweihnachtsfeier im Saal "Zur Eisenbahn" gerechnet. Viele Plätze sind am Mittwoch leer geblieben. An Programm und Angebot hat es sicher nicht gelegen.

Eilsleben l "120 war vielleicht auch etwas hoch gegriffen", tat DRK-Ortsvereinsvorsitzende Waltraud Sauer bei der Begrüßung etwas enttäuscht kund, "aber wir haben uns durchaus noch mehr Gäste gewünscht." So war im Saal nur gut die Hälfte der Plätze an den festlich eingedeckten Tafeln besetzt - 50 Senioren, die der gemeinsamen Einladung der Gemeinde, der Volkssolidarität und des DRK gefolgt waren, dazu die zwei Dutzend Sänger und Sängerinnen des gemischten Chors "Eintracht" und die emsigen Helfer der Vereine und der Begegnungsstätte mit ihren Wichtelmützen.

Dabei hatten sich die Veranstalter wieder ordentlich ins Zeug gelegt, ein sehr abwechslungsreiches und unterhaltsames Begleitprogramm organisiert, viel gebacken und auch einen Fahrdienst für die Senioren angeboten.

Man nahm es sportlich und verschaffte sich trotzdem einen vergnüglichen Nachmittag. Kuchen zum Auftakt war reichlich vorhanden, den sich die Senioren dann auch schmecken ließen, während Bürgermeister Manfred Jordan in seinem Grußwort kurz ausführte, welche Investitionsschwerpunkte die Gemeinde im laufenden Jahr gesetzt hat und welche Ziele sie im nächsten verfolgt. Steffi Lohse, Interimsleiterin der DRK-Begegnungsstätte, übersandte "herzliche Grüße" von Inge Haase. Sie hoffe, bald wieder gesund und munter für die Senioren da zu sein.

Witz und Pep brachte Klasse 2a der Grundschule Ummendorf ins Haus. Die Gruppe wusste mit ihrer weihnachtlichen Inszenierung zu begeistern, verband dabei Theater, Musik und Lyrik. Lieder zum Advent kredenzten anschließend der Chor der Sekundarschule unter der bewährten Leitung von Annette Parsiegla sowie der Eilsleber "Eintracht"-Chor mit mehreren Einlagen bis hin zum gemeinsamen Singen der schönsten Festmelodien mit den Gästen. Einen Auftritt hatte freilich auch der Weihnachtsmann, der kleine Präsente verteilte, und Querflötenspieler Marko Pankrath aus Eggenstedt schaffte es, einen rührenden Zauber der Musik durch den Saal schweben zu lassen.

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