Hadmersleben l Auch in diesem Jahr "pilgerten" zahlreiche Besucher zur Klosterweihnacht nach Hadmersleben. Die gemütliche Atmosphäre in historischen Mauern lockt noch immer große und kleine Gäste an. "Ich habe in jedem Jahr immer wieder neue Anfragen von Händlern. Doch wir wollen den Markt nicht wesentlich erweitern, auch wenn der Klosterhof genügend Platz bieten würde", meint Petra von Neumann. Sie und ihr Mann Ulrich organisieren nun schon seit neun Jahren die Klosterweihnacht und inzwischen wissen sie, dass gerade das Gemütliche, das Beschauliche das Besondere dieses Weihnachtsmarktes ausmacht. Doch auch Vereine und Einrichtungen aus Hadmerslebens wie Feuerwehr, Kirchengemeinde, die Eisenbahnfreunde, die Schützengesellschaft, die Groß Germersleber Angler, die Lebenshilfe Ostfalen und der Förderverein Kinder- und Jugendbildung sowie verschiedene Händler tragen alljährlich zum Gelingen der Klosterweihnacht bei. So war es auch am vergangenen Sonnabend. Große und kleine Leute tummelten sich auf dem Klosterhof, ließen sich Deftiges und Süßes schmecken und hatten vor allen Dingen aber die Gelegenheit, bei Glühwein und dergleichen mehr mal wieder miteinander ins Gespräch zu kommen.

Die Kinder drehten so manche Runde auf dem Karussell, bestaunten die Eisenbahn der Eisenbahnfreunde und freuten sich auf den Weihnachtsmann. Im Zelt der Kirchengemeinde öffnete Pfarrer Theo Spielmann ein weiteres Türchen des Geschichtenadventskalenders.

Gefragt war wiederum der Stand der Schützengesellschaft Hadmersleben. Mit Pfeil und Bogen konnten sich die interessierte Schützen eine Weihnachtsgans sichern. Gewertet wurde in der Kategorie Kinder und Erwachsene.

Auch wenn in der Organisation der Klosterweihnacht alljährlich viel Arbeit steckt: Den Spaß daran hat Familie von Neumann keineswegs verloren. Immerhin steht im kommenden Jahr ein Jubiläum ins Haus. Dann wird wieder am 3. Advent die 10. Klosterweihnacht in historischen Mauern gefeiert.

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