Wanzleben (skr) l Zur Premiere des letzten zu veröffentlichenden Buches des bekannten Börde-Schriftstellers Martin Selber (* 2006) hatten sich am Wanzleber Adventsmarktsonntag rund 40 Literaturfreunde im Laden von Buchhändlerin Margit Muschter eingefunden. In Andenken an Martin Selber (eigentlich Martin Merbt) hatte sich Klaus-Peter Merbt vor Kurzem entschieden, das 52. Werk seines Vaters drucken zu lassen.

Mit dieser Idee war er an Wanzlebens Literaturkritikerin Margit Muschter herangetreten. Sie sagte ihm daraufhin sofort ihre Unterstützung zu. Schließlich kannte sie Martin Selber noch höchstpersönlich und preist seine Werke als "wahre Schätze" seit je her im Bücherregal an.

Das Buch, das der Domersleber zur Wendezeit geschrieben hat, trägt den Titel "Gnostika - oder Haus am See". "Ein Roman, der die Nachkriegszeit aufarbeitet und ein Spiegel dessen ist, was zu dieser Zeit passiert ist", erzählte Herausgeber Klaus-Peter Merbt den Gästen - darunter Bürgermeisterin Petra Hort, Domerslebens Ortsbürgermeister Helge Szameitpreuß und Stadträtin Silke Wiese, die sich gleich ein frischgedrucktes Exemplar sicherten.