Das Konzert des Badeleber Männergesangvereins "Frohsinn" zum vierten Advent hat sich auch in diesem Jahr wieder als starker Besuchermagnet erwiesen. So stark, dass das kleine Gotteshaus nicht alle Gäste zu fassen vermochte, was einerseits große Freude, andererseits aber auch aufrichtiges Bedauern auslöste.

Badeleben l Es sei fast schon ein Kreuz mit dem hohen Besucheraufkommen und der demgegenüber eigentlich zu kleinen Kirche, bedauert Sänger Hans-Werner Oberthür im Namen des Vereins. Schon eine dreiviertel Stunde vor Konzertbeginn waren die Bänke im unteren Bereich restlos besetzt, wenig später bot sich dasselbe Bild auf der Empore. "Es tut uns sehr leid, dass nicht alle angereisten Zuhörer Platz fanden. Dennoch freuen wir uns natürlich unheimlich über diesen überwältigenden Zuspruch", so Oberthür.

Enorm war gleichfalls die Bereitschaft der ehemaligen Allertal-Gymnasiasten, erneut an der Traditionsveranstaltung teilzuhaben. 26 an der Zahl unterstützten und ergänzten das fast zweistündige Frohsinnsprogramm aus altbekannten wie fremdländischen Weihnachtsstücken, Filmmusik und Werken der Klassik.

"Es war uns wieder ein Vergnügen und gleichwohl eine spannende Angelegenheit", meint Hans-Werner Oberthür. Denn die Vorbereitung verlange den Akteuren stets viel Mühe ab - allen voran Chorleiterin Birgit Gollmer. Sie verschickt die Programmplanung zunächst an ihre ehemaligen Schüler in alle Teile der Republik, gemeinsam abgestimmt werden kann alles erst einen Tag vor dem Auftritt, gefolgt von einer Generalprobe nur wenige Stunden vor dem Konzert.