Seit 25 Jahren ist Andreas Schröder Mitglied des Oschersleber Blasorchesters, seit 1997 der musikalische Leiter. Als Dankeschön für sein engagiertes Wirken für das Ensemble erhielt er von seinen Mitstreitern einen goldenen Taktstock.

Oschersleben l In der Wulferstedter Kirche ging kurz vor Weihnachten mit zwei Konzerten die Weihnachtstournee des Oschersleber Blasorchesters zu Ende. Während des Auftritts im Gotteshaus wurde der musikalische Leiter des Ensembles, Andreas Schröder, auf ganze besondere Art und Weise geehrt: Er erhielt von seinen Mitstreitern einen goldenen Taktstock und das hatte seinen Grund: Andreas Schröder ist seit 25 Jahren Mitglied des Oschersleber Blasorchesters. Das möchten Vorsitzender Toralf Müller und Orchestermitglied Jana Krause noch einmal besonders gewürdigt wissen. Der 36-jährige Andreas Schröder trat mit elf Jahren in das damalige Pionierblasorchester Oschersleben ein. "Seit dieser Zeit ging er mit dem Ensemble, dem heutigen Blasorchester, durch viele Höhen und Tiefen. Und von letztem gab es in den vergangenen Jahren reichlich, denn nicht nur einmal stand der Musikzug mangels Mitglieder kurz vor dem Aus" berichtet Toralf Müller. "Und dennoch hielt er dem Orchester bis zum heutigen Tage immer die Treue."

Als Andreas Schröder in das Blasorchester eintrat, lernte er übrigens Tuba zu spielen.

In den vergangenen 25 Jahre bestritt er hunderte Auftritte bestritt. Weit mehr als 6000 Stunden hat Andreas Schröder geprobt und hat einige hundert Titel auf dem Kasten. Seit 1997 ist Andreas Schröder der musikalische Leiter des Orchesters, was ihm in den letzten Jahren sicher den einen oder anderen Nerv raubte, wie Jana Krause und Toralf Müller berichten. Denn einfach sei es sicher nicht immer, die über 40 Musiker im Zaum zu halten oder wenn es darum geht, neue Stücke einzustudieren. "Daher gilt Andreas Schröder ein ganz besonderes Dankeschön, im Namen des ganzen Vorstandes sowie allen Mitgliedern des Orchesters", so Toralf Müller. "Wir hoffen, dass er uns noch viele Jahre erhalten bleibt, denn so einen wie ihn, finden wir nicht wieder", findet auch Jana Krause.

Wie die Beiden weiter berichten, kann Musikchef die anderen Orchestermitglieder sehr gut motivieren, weiß, was er will und trifft immer den richtigen Ton, was nicht nur im musikalischen Sinne gemeint ist. Etwa drei bis fünf neue Titel werden pro Jahr unter seiner Federführung neu einstudiert. Und er sei bei aller Zielstrebigkeit und allem Ehrgeiz immer für einen Spaß zu haben.