Hadmersleben (spt) l Die Schützengesellschaft Hadmersleben hatte am vergangenen Sonnabend zum zehnten Mal zum großen Trap-Neujahrsschießen eingeladen. Dabei wurde mit Flinten des Kalibers 12/70 und Schrot mit bis zu 2,5 Millimeter im Durchmesser und einem Gewicht von bis zu 24 Gramm als Munition auf 20 Wurfscheiben pro Serie geschossen. "Maximal drei Serien durfte Jeder schießen, wobei die beste Serie gewertet worden ist", erklärte der Vereinsvorsitzende Jörg Gildemeister.

Obwohl der Wettkampf bereits um 10 Uhr begonnen hatte, meldeten sich noch bis 13 Uhr Teilnehmer an. "Insgesamt haben 35 Schützen mitgemacht. Mit dieser Anzahl sind wir sehr zufrieden", sagte der Vereinschef weiter.

Den Siegerpokal erkämpfte sich Uwe Röhrig aus Oschersleben. Den zweiten Platz errang Ralf Thormann aus Ballenstedt (Landkreis Harz), während Heiko Kriese aus Hamersleben den dritten Platz belegte. Alle Drei hatten in ihrer besten Serie je 17 Tauben getroffen. Erst ein Stechen bescherte den Schützen die endgültigen Platzierungen.

Neben Pokal und Urkunden durften sich die Sportler zudem über Sachpreise freuen, die sie sich im Anschluss aussuchen konnten. So fanden beispielsweise ein großer Werkzeugkasten, ein Präsentkorb sowie eine Weihnachtsgans neue Besitzer.

Außerdem gab es reichlich Sekt zu vergeben. Denn in seiner Ausschreibung zum Neujahrsschießen hatte der Vereinsvorstand versprochen, jedem Schützen, der eine sogenannte Flash-Taube trifft, eine Flasche des prickelnden Getränkes zu spendieren. "Eine Flash-Taube zerspringt wie eine normale Wurftaube, wenn sie getroffen wird. Sie ist jedoch daran zu erkennen, dass sie einen orange-farbenen Staub versprüht", beschrieb Gildemeister. Diese Flash-Tauben seien zuvor nach dem Zufallsprinzip unter die normalen Wurftauben untergemischt worden. "Insgesamt wurden letztendlich immerhin 30 Sektflaschen verteilt", sagte der Vereinsvorsitzende.