Ummendorf l Die Winterpause des Börde-Museums Burg Ummendorf nähert sich ihrem Ende, und mit der Öffnung im neuen, dem 91. Jahr seit Gründung des Heimatmuseums startet die Einrichtung des Landkreises auch ein neues regelmäßiges Angebot: "Neu im Programm haben wir ab Februar die Sonntagsführungen", erklärt dazu Museumsleiterin Nadine Panteleon. "Diese finden, abgesehen von den Sommerferien, jeden Monat statt - und zwar immer am dritten Sonntag ab 14 Uhr mit wechselnden Themenführungen durch die Ausstellung." Auftakt ist am 15. Februar.

Die Teilnahme sei stets im normalen Eintrittspreis enthalten. Als besondere Schmankerl wird es im Rahmen der Reihe auch Führungen geben, die komplett in ostfälischer Mundart gehalten werden. Geplant sind diese für März, Mai und September.

Der Saisonstart indes erfolgt bereits am Sonntag, 1. Februar, um 12 Uhr. Weiterhin zu sehen ist dann unter anderem die hauseigene Sonderausstellung "Spuren des Museums - Werden, Wachsen und Wirken aus 90 Jahren", die zurück blickt bis in die Jahre 1923/24, als der damalige Heimatverein im alten Holzkreise erstmals Museumsräume in der Ummendorfer Burg einrichtete. Archivalien wie Fotografien, Zeitungsberichte oder Dokumente sowie Sammlungsobjekte führen Geschichte und Entwicklung des Hauses vor Augen und zeigen an Beispielen auf, welche baulichen Veränderungen das Burgareal generell und das Museum im Speziellen erlebten. "Gleichermaßen ermöglicht die Ausstellung einen Blick hinter die Kulissen der Museumsarbeit", so Nadine Panteleon.

Die nächste Sonderausstellung hat das Börde-Museum bereits in der Hinterhand und wird traditionell im Frühling eröffnet (12. April). Sie wird sich eingehend dem Bildhauer Georg Kolbe (1877-1947) widmen, der zum Beispiel auch die im Museum ausgestellten Allegorien der vier Jahreszeiten geschaffen hat, die einst den Haupteingang des Gutshauses in Peseckendorf zierten. Seit 40 Jahren wird die Skulpturengruppe im Börde-Museum aufbewahrt.