Torsten Müller ist der Doppelschlag gelungen. Der Hobby-Darter aus Hordorf hat binnen weniger Tage beide Finalturniere der Wormsdorfer Dartliga für sich entscheiden können. Dafür gab`s natürlich Urkunden, Pokale und eine Siegprämie sowie als Hauptpreis im traditionellen "Highscore"-Wettbewerb einen Fernseher.

Wormsdorf l Müller ist auf den Geschmack gekommen. Im Vorjahr hatte er erstmals vom Sieg gekostet, als er mit einer Rekordrunde in der Darts-Disziplin "Cricket" triumphierte. Eine Saison später nun verteidigte Torsten Müller nicht nur seine Cricket-Krone, sondern legte auch noch den Finalsieg im "Highscore" obendrauf - Doppelschlag innerhalb von einer Woche und zugleich auch Bestätigung seiner guten Ausgangsposition. Müller war als Qualifikationsbester in die Cricket-und als Saisondritter in die Highscore-Entscheidung gegangen.

Das illustre Werferfeld, das sich aus der Punktejagd in den Monatsturnieren herauskristallisiert hatte, war größer denn je. "Denn aufgrund der großen Resonanz in den vergangenen Jahren, speziell beim Highscore, haben wir beschlossen, die Quali-Plätze, die zur Finalteilnahme berechtigen, zu verdoppeln", erklärt Organisator Guido Fellgiebel. Statt der vormals immer acht Starter traten somit nun stolze 16 Kombattanten in Erscheinung, begleitet von einer stimmungsvollen Abschlusssause mit Musik, Buffet und Fans im Clubraum der Begegnungsstätte. Dadurch habe die ältere der beiden Turnierserien im Drabe-Dart-Cup noch einmal an Attraktivität und Spannung gewonnen, meint Fellgiebel. Größter Profiteur der neuen Regelung war Stephan Lorenz, der als Saison-13. anreiste und sich im entscheidenden Durchgang auf Rang drei warf.

Etwas ruhiger - und hier auch mit den gewohnten acht Finalteilnehmern - ging es beim Cricket zu. Im Gegensatz zum Highscore, das schlicht und einfach eine möglichst hohe Punktsumme nach einer festen Rundenzahl ergibt und somit jeder Wurf auf die Scheibe Zähler bringt, steht Cricket für eine etwas filigranere Zielübung, da nur bestimmte Zahlenfelder aktiviert sind, die mit möglichst wenigen Versuchen dreifach abgearbeitet werden müssen. Torsten Müller und Guido Fellgiebel gelang dies am besten. In selber Rangfolge hatten sie auch im Vorjahr die Plätze eins und zwei belegt.

Ohne große Pause steht nun die nächste Saison bevor, wieder mit je zwölf Monatsturnieren in beiden Disziplinen, beginnend am 1. Februar (Cricket) beziehungsweise 8. Februar (Highscore). "Beim Highscore ist es eine Jubiläumssaison, nämlich die 20.", weiß Fellgiebel. "Ein durchaus achtbarer Zeitraum. Dass wir damit eine so lange Dart-Tradition gründen, hat damals, 1996, wohl keiner gedacht." Willkommen sei stets jeder, egal ob man Anfänger ist oder erfahrener Werfer. Das Darten bringe Neugier, Herausforderung und Kontaktfreude unter einen Hut.

 

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