Zwischen Burgberg und Tagebau frönte das spazierfröhliche Fußvolk aus Harbke und Umgebung dem Wandervergnügen mit spezieller Strecken- und Themenwahl. Eine überaus gelungene erste Etappe im Harbker Festjahr, war sich die Schar einig.

Harbke l "Wir hätten es zu diesem Anlass und in dieser Jahreszeit nicht besser erwischen können", merkte Bürgermeister Werner Müller angesichts der "perfekten äußeren Bedingungen" an. Hatte man in der Woche zuvor noch arge Sturm-Bedenken, geriet die vierfache Braunkohlwanderung der Gemeinde am Sonntag zum prächtigen Winternaturerlebnis.

Der lobenden Worte konnte Müller kaum genug loswerden: "Vielen Dank an die Organisatoren, die Tourführer und die Helfer - es war ein Bärenaufwand, der sich jedoch absolut gelohnt hat. Alle waren zufrieden und haben den Ausführungen interessiert gelauscht, daher auch ein großes Dankeschön an die 170 Teilnehmer." Das einzige Bedauern Müllers richtet sich auf ihn selbst: "Ich konnte leider nicht mitwandern, weil ich kurzfristig den Fahrdienst für unsere beiden Filmer übernommen habe, die an möglichst vielen Stellen Aufnahmen machen wollten."

Die traditionelle Braunkohlwanderung war diesmal auf vier Themenstrecken fokussiert, die den Teilnehmern allesamt die Dorfgeschichte näherbrachten. Begleitblätter lieferten den Wanderern die wichtigsten Informationen zu Wald und Park und See, und ein jeder bekam einen Ansteckbutton als Souvenir mit auf den Heimweg.

Bilder