Ernst Brunner und Falk Öhlie treten am Sonntag zur Gröninger Bürgermeisterwahl an. Es wird der Nachfolger der verstorbenen Renate Hille-brandt gesucht.

Gröningen l Die Einwohner der Stadt Gröningen und der Ortsteile haben am Sonntag die Wahl. Jedenfalls die 3073 wahlberechtigten Einwohner, die am Wahltag 16 Jahre und älter sind. Sie sind aufgerufen, einen neuen Bürgermeister und damit den Nachfolger von Renate Hillebrandt (CDU) zu wählen. Renate Hillebrandt war 13 Jahre Bürgermeisterin in Gröningen und ist im September des vergangenen Jahres gestorben. Seither führt die stellvertretende Bürgermeisterin Vera Jander (SPD) die Geschäfte.

Wobei eine Bürgermeisterwahl ohnehin in diesem Jahr stattgefunden hätte. Denn die zweite Amtszeit von Renate Hillebrandt wäre Ende Juni zu Ende gegangen.

Diese Neuwahl findet nun am Sonntag statt. Und auf den Stimmzetteln werden zwei Namen zur Auswahl stehen. Es treten Ernst Brunner und Falk Öhlie an. Wer am Ende die meisten Stimmen hat, ist neuer Bürgermeister.

Ernst Brunner, der als SPD-Kandidat antritt, ist 66 Jahre alt und gehört seit 1994 dem Gröninger Stadtrat an. Der 63-jährige Falk Öhlie ist parteilos und seit 2009 Mitglied des Gröninger Stadtrates. Zu den Wahlen 2009 und 2014 ist er jeweils als parteiunabhängiger Einzelkandidat angetreten.

Während Ernst Brunner in Gröningen wohnt, hat Falk Öhlie im Gröninger Ortsteil Krottorf sein Zuhause. Beide sind Rentner.

Im Vorfeld der Wahl hat die Volksstimme den beiden Kandidaten sieben Fragen, beispielsweise zur Motivation, Bürgermeister der Stadt Gröningen werden zu wollen, und zu den kommunalpolitischen Vorstellungen gestellt. Die Antworten von Ernst Brunner und Falk Öhlie sind auf dieser Seite zu lesen.

Fünf Wahllokale von 8 bis 18 Uhr offen

Geöffnet haben die Wahllokale am 1. Februar in der Zeit von 8 bis 18 Uhr. Von diesen Wahllokalen gibt es insgesamt fünf. Die werden sich am Wahltag in Gröningen (Rathaus), Kloster Gröningen (Feuerwehrgerätehaus), Dalldorf (Feuerwehrgerätehaus), Krottorf (Burg) und in Großalsleben (Dorfgemeinschaftshaus/Stadtsaal) befinden. In jedem dieser Wahllokale werden sechs Wahlhelfer den Urnengang organisieren und nach 18 Uhr die Stimmen auszählen. Alle Beteiligten gehen davon aus, dass zwischen 18.30 Uhr und 19 Uhr das Endergebnis auf dem Tisch liegen und damit feststehen wird, wer neuer Bürgermeister ist.