Nach der Winterpause herrscht auf der Baustelle am Prälatenberg in Gröningen längst wieder geschäftiges Treiben. Die Bauarbeiter starteten den Ausbau der Landesstraße im zweiten Bauabschnitt. Bis in den Herbst hinein werden die Sanierungsarbeiten andauern. Dann sind 540 Meter Straße und ein Kreisverkehr gebaut.

Gröningen l Einen neuen Fuß- und Radweg, Parkbuchten und eine neue Straßendecke zieren bereits den fertig gestellten ersten Bauabschnitt des Prälatenberges in Gröningen.

Straßenlaternen sind nur noch "Funzeln"

Inzwischen haben die Straßenbauer der beauftragten Firma Specht aus Kleinalsleben mit dem zweiten Bauabschnitt begonnen. Ihre derzeitige wichtigste Aufgabe ist es, die Flächen für den neuen kombinierten Fuß- und Radweg sowie für die Parkbuchten auszubaggern und auszukoffern.

Die Leiterin des Tiefbauamtes der Verbandsgemeinde Westliche Börde, Katrin Otto, berichtet zudem, dass auch im zweiten Bauabschnitt im Zuge der Straßensanierung Grünflächen eingeplant worden sind. "Wichtig in dieser Straße ist vor allem aber die Sanierung der Straßenbeleuchtung. Die alten Lampen im Prälatenberg sind wirklich nur noch Funzeln und schon viele Jahre alt. Deshalb werden sie im Zuge der Bauarbeiten durch moderne und sparsame Lampen ersetzt", erzählt sie.

Der Fuß- und Radweg sowie die Parkflächen werden in verschiedenen Farbtönen gepflastert. Die Straßendecke hingegen wird aus Bitumen gegossen, bekommt also die klassische Schwarzdecke.

Insgesamt 890000 Euro werden verbaut

Der zweite Bauabschnitt bei der Sanierung dieser durch den Ort führenden Landesstraße mit der Nummer 24 umfasst etwa 540 Meter einschließlich des noch zu bauenden Kreisels im Kreuzungsbereich Prälatenberg/Magdeburger Straße. Da es sich um eine Landesstraße handelt, bezahlt das Land die reinen Herstellungskosten für die Straßendecke und den Radweg. An der Kommune, in diesem Falle ist es die Stadt Gröningen, bleiben die Kosten für die Nebenanlagen wie Parkflächen, Fußweg, Grünflächen und Straßenbeleuchtung "hängen".

Bis Ende Oktober sollen die Bauarbeiten andauern, so sieht es der Plan vor. "Derzeit liegen die Tiefbauer gut im Plan, denn sie konnten früher als erwartet nach dem milden Winter wieder mit den Bauarbeiten starten", berichtet Katrin Otto weiter. Spannend könnte es noch mal werden, wenn die Arbeiten am Kreisel beginnen. "Unter der Straße, die zum Kreisverkehr ausgebaut wird, befindet sich eine alte Brücke oder ein Durchlass. Wir wissen also nicht so genau, was uns dort erwartet und was dies für die Bauarbeiten bedeutet", so die Leiterin des Tiefbauamtes.

Für den ersten und zweiten Bauabschnitt sind im Haushalt der Stadt Gröningen insgesamt rund 890000 Euro an Baukosten für das Vorhaben Prälatenberg eingeplant gewesen.

 

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