Gröningen l Wenn die Gröninger und die Bürger in den Ortsteilen Kloster Gröningen, Heynburg, Krottorf und Großalsleben zu den ersten Frühjahrsspaziergängen starten, dann werden sie auf neuen Parkbänken eine Rast eingelegen können.

Unternehmer Rico Trapp, der in Gröningen eine Allianz-Vertretung betreibt, wollte auf besondere Art und Weise seinen Kunden Dankeschön sagen und dem Ort, in dem sich seine Wirkungsstätte befindet, etwas Gutes tun. So kam er auf die Idee, der Stadt und den Ortsteilen Parkbänke zukommen zu lassen, denn diese würden vielerorts fehlen, was vor allem die älter werdende Bevölkerung oftmals beklagt.

Um seine Idee in die Tat umzusetzen, die Bänke bauen zu lassen, suchte er Partner in Gröningen. "Diesen Partner fand ich in der Wirtschaftsakademie Rahn und Partner GmbH. In dieser Einrichtung können Jugendlichen ihren Schulabschluss nachholen oder werden auf eine Berufausbildung vorbereitet. Für diese Jungen und Mädchen wurde der Bau der Bänke zu einem besonderen Projekt", berichtet Rico Trapp. Die Jugendlichen konnten sich in Sachen Holz- und Metallverarbeitung ausprobieren. "Ich muss schon sagen, dass sie ihre Aufgabe wirklich mit Bravour gemeistert haben. Die Tatsache, dass sie etwas Sinnvolles und Nachhaltiges schaffen, hat sie hochmotiviert", schätzt Rico Trapp ein. In jedem Fall sind in seinen Augen sehr stabile und schön anzusehende Bänke entstanden. So sehen das auch Gröningens Bürgermeister Ernst Brunner und die Mitglieder des Kultur- und Sozialausschusses, Heike Friebertshäuser und Fabian Stankewitz, die vergangenen Sonnabend die Bänke für die Kommune, insgesamt acht Stück, entgegengenommen haben. Eine weitere Bank wurde für den Verkehrsgarten in Völpke gebaut.

"Wir haben uns auch schon Gedanken gemacht, wo wir die Bänke aufstellen lassen wollen. Derzeit lassen wir von der Liegenschaftsabteilung der Verwaltung prüfen, wo geeignete städtische Grundstücke hier in Gröningen und in den Ortsteilen zu finden sind", erklären Ernst Brunner und Fabian Stankewitz. Der Kultur- und Sozialausschuss habe bereits Vorschläge für mögliche Standorte gemacht und gemeinsam hoffen alle Beteiligten, dass die Bänke möglichst lange erhalten bleiben und nicht dem Vandalismus zum Opfer fallen.

Für Rico Trapp soll die erste Parkbank-Aktion nicht die letzte gewesen sein. Er hat bereits ein neues Projekt im Visier. Dann sollen Bänke für die Kindereinrichtungen gebaut werden.