Für die leerstehende Schule in der Wefensleber Bahnhofstraße liegt jetzt das Abrissvorhaben konkret vor. Die Gemeinde will das Gebäude nach Möglichkeit noch in diesem Jahr abtragen lassen.

Wefensleben l Gut 250000 Euro sind für die Radikalmaßnahme veranschlagt - eine erkleckliche Summe dafür, dass dafür nichts Neues entsteht, sondern etwas für immer verschwindet. "Aber der Abriss eines so großen Gebäudes kostet eben auch einiges, und wir sehen keine Alternative dazu", sagt Bürgermeister Helmut Ebeling. Nach dem Entzug des Grundschulstandorts vor zwei Jahren ist das Haus auch gemeinde- und vereinsseitig leergezogen worden. Seither galt der Abriss bereits als Frage der Zeit. Ebeling zufolge seien zwar noch Überlegungen hinsichtlich einer neuen Nutzung angestellt worden. "Dazu wären aber weit höhere Investitionen nötig." Weder habe man dafür die Mittel noch die Nutzungskapazitäten, zumal man mit dem "Haus der Generationen" ein neues Gemeindezentrum geschaffen habe.

Über das Programm "Stadtumbau Ost" stehen der Gemeinde 170000 Euro Abrissförderung in Aussicht. Der Antrag darauf ist für dieses Jahr gestellt. Vom Eigenanteil (85000 Euro) übernimmt die Verbandsgemeinde Obere Aller voraussichtlich 35000 Euro - so hat es der Rat am Mittwochabend mit dem Haushalt beschlossen. Das Gelände soll später Investoren zum Bau altersgerechter Wohnungen angeboten werden.