Domersleben l Der Brand einer Lagerhalle am Ortsrand von Domersleben hat in der Nacht zum gestrigen Sonntag 62 Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehren Domersleben, Klein Rodensleben, Wanzleben und Hohendodeleben beschäftigt. Schon von Weitem konnten die Kameraden bei der Anfahrt bereits die meterhohen Flammen sehen. Das war kurz vor Mitternacht. Doch dass der Einsatz in Regen und Kälte sie knapp sieben Stunden fordern würde, ahnte da noch niemand.

Bei der Ankunft der Feuerwehren brannte die Lagerhalle bereits in voller Ausdehnung. Da Einsturzgefahr bestand, erfolgten die Löscharbeiten nach Aussage des Stadtwehrleiters Burkhard Wegner zunächst nur von außen - sowohl mit Wasser als auch mit Schaum. "Wir haben 300 Liter Schaum verbraucht", erklärte Burkhard Wegner, der als Einsatzleiter fungierte. Im Laufe des Feuerwehreinsatzes stürzten das Dach und Teile der Außenwand der Halle ein.

Bei den Restlöscharbeiten fanden die Feuerwehrleute unter den Trümmern neben einigen ausgebrannten Propangasflaschen auch einen Pkw und einen Gabelstapler. Die Brandursache und die Höhe des Sachschadens sind derzeit noch unbekannt. Wie die Polizei mitteilte, können die Ermittlungen dazu erst aufgenommen werden, wenn die Lagerhalle wieder begehbar ist.

Während die Einsatzkräfte aus den umliegenden Feuerwehren um 6.18 Uhr wieder in ihre Gerätehäuser fuhren und ihre Fahrzeuge für den nächsten Einsatz vorbereiteten, blieben die Domersleber Kameraden noch zur Brandwache am Einsatzort. Sie wurden am Sonntagnachmittag erneut zu Restlöscharbeiten am Gebäude alarmiert.

Bilder