Wanzleben l Nächtliches Schmettern war am Wochenende bis Mitternacht in der Sporthalle des Wanzleber Börde-Gymnasiums angesagt. Die Sportjugend Börde mit Sitz in der Sarrestadt hatte zum Mitternachtsturnier für Freizeitvolleyballer eingeladen. 15 Mannschaften aus Oschersleben, Haldensleben, Wanzleben, Walbeck, Eilsleben, Wolfsburg und Magdeburg nahmen am Turnier teil.

Als kurz vor Mitternacht die Mannschaften zur Siegerehrung antraten, hatten sie sportliche und anspruchsvolle Begegnungen hinter sich. Aus den Händen der Sportjugend-Vertreteren Ralf Sacher, Thomas Keitel und Steffen Wozny nahmen die Frauen und Männer des Teams "Milas Knechte" aus Magdeburg den Siegerpokal und die Siegertorte entgegen. Den zweiten Platz belegten die "Donnerbuddys" aus Haldensleben, der dritte Rang ging an die "Wurstfingerzwerge" aus Magdeburg. Auch die beiden nächstplatzierten Mannschaften konnten sich als Preise über Torten freuen. Die Preise stellte die Sportjugend Börde zur Verfügung.

Eröffnet wurde das Freizeitvolleyballturnier von Matthias Kanther, ehrenamtlicher Schatzmeister der Sportjugend Börde, der sich auf faire Begegnungen an Netz freute.

Um den organisatorischen Ablauf des Turniers kümmerten sich am Kampfrichtertisch die Sportjugend-Mitarbeiter Thomas Keitel und Steffen Wozny. Sportjugend-Frau Susanne Sacher sorgte im Eingangsbereich der Wanzleber Sporthalle für die Versorgung der Sportler mit Essen und Trinken. Sie bot den jungen Leuten heiße Würstchen und belegte Brötchen an.

Die Volleyballturniere der Sportjugend Börde sind Bestandteil des Projektes "Integration durch Sport". "Wir veranstalten pro Jahr sieben Volleyballturniere", sagte Ralf Sacher, Geschäftsführer des Sportjugend Börde. Zwei der Turniere finden in Wanzleben statt, zwei in Oschersleben, zwei in Haldensleben und ein Turnier in Eilsleben.

Hintergrund der sportlichen Veranstaltungen sei der Gedanke, jungen Leuten am Abend eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung bieten zu wollen, so Sportjugend-Chef Ralf Sacher. Der ursprüngliche Hintergrund des Projektes "Integration durch Sport" sei gewesen, Jugendlichen im Landkreis Börde eine Alternative zum "Rumhängen auf der Straße zu bieten".

Wie Ralf Sacher weiter sagte, würden die regelmäßigen Volleyballturniere von einigen Stammmannschaften immer wieder gerne besucht werden. Aber auch Teams, die sich neu formiert haben und ihre Kräfte messen wollen, seien willkommen.