Westliche Börde (yhe) l Mit der Sitzung des Bau-und Brandschutzausschusses der Gemeinde Westliche Börde wurde erstmals die 1. Fortschreibung der Risikoanalyse und Brandschutzbedarfsplanes öffentlich diskutiert. Die Kommunen sind angehalten, alle drei Jahre besagtes Papier zu überarbeiten und fortzuschreiben. Die aktuelle Risikoanalyse und der aktuelle Brandschutzbedarfsplan der Gemeinde Westliche Börde stammt aus dem Jahr 2011 und damit liegt die Kommune voll im Plan. Ziel ist es, die Fortschreibung am 28. Mai im Verbandsgemeinderat zu beschließen. Das ist ein eng gesteckter Zeitrahmen, denn die Diskussion im Bau- und Brandschutzausschuss des Verbandsgemeinderates zeigte am Dienstagabend auf, dass es noch großen Klärungsbedarf gibt. Nach der Diskussion im Ausschuss stehen nun weitere Gespräche mit den Leitungen der elf Ortsfeuerwehren an. Festgelegt wurde der Stichtag 31. Dezember 2014. An diesem Tag konnten die elf Ortswehren auf 241 aktive Kameraden zurückgreifen, die Tendenz ist sinkend. Insgesamt 62 Feuerwehrleute sind Atemschutzgeräteträger. Das Risiko in der Gemeinde ist nicht angestiegen. Ein Grund dafür ist unter anderem die sinkende Bevölkerungszahl.