Oschersleben l Mitglieder des Oschersleber Bürgerschützenvereins haben am Sonnabend auf dem Schießplatz am Pfefferbach einen Arbeitseinsatz absolviert. Dabei haben sie vor allem notwendige Änderungen an der Pistolen-Schießanlage vorgenommen.

40-Kilo-Zementsäcke sind nicht unbedingt sehr handlich. So werden die Arme mit jedem Schritt etwas länger. Und es sind vom Parkplatz durch das Schützenhaus hindurch bis zum hinteren Teil der Schießbahn schon einige Schritte zu absolvieren. Denn dort hinten hin müssen die ersten sechs Zementsäcke. Für die nächsten Säcke wird die Strecke zwar immer etwas kürzer, aber die Kräfte lassen ja auch von mal zu mal nach.

"Geschafft", freut sich Norbert Schwabe schließlich, als auch der letzte Zementsack an Ort und Stelle ist. Und mit dem Zweiten Vorsitzenden der Oschersleber Bürgerschützen freuen sich noch sechs Mitstreiter, die auch zum jüngsten sonnabendlichen Arbeitseinsatz auf den Schießplatz am Pfefferbach gekommen sind. Um dort vor allem neue Metallpfeiler einzubetonieren, die in Zukunft die Holztrennwand zwischen der Pistolenschießanlage und der Anlage für die Klein- und Großkaliberschützen stützen soll.

"Das ist heute einer von mehreren Arbeitseinsätzen unseres Vereins, die vor allem im Frühjahr stattfinden", wie Vereins-Vize Norbert Schwabe sagt, der sich diesmal aber schon etwas mehr Teilnehmer gewünscht hätte: "Es gibt doch noch einiges zu tun."

Wobei der Schießstand nicht nur vom Bürgerschützenverein zu Oschersleben als Eigentümer der Anlage, sondern auch vom Oschersleber Schützenclub als Mitnutzer bewirtschaftet wird. Auch der Schützenclub veranstaltet hier mehrere Arbeitseinsätze im Jahr. Zu dieser Schießanlage gehören neben den zwei 25-Meter-Bahnen des Pistolenstands noch ein 50-Meter-KK-Stand mit zwei Bahnen, eine 100-Meter-Bahn für Großkaliber sowie ein Schießstand für das Trab-Schießen.

Wobei die Pistolenbahnen auch nach dem Sonnabend-Einsatz noch nicht wieder genutzt werden dürfen. "Jetzt müssen die einbetonierten Pfeiler noch mit Holzfeldern verkleidet werden, ehe die Anlage wieder zur Verfügung steht", wie Norbert Schwabe sagt. Eine Aufgabe, die beim nächsten Arbeitseinsatz erledigt werden soll.