Der Wahlausschuss hat am Montag die vorläufigen Ergebnisse der Bürgermeisterwahlen vom Sonntagabend durchweg bestätigt. Die neuen und wiedergewählten Bürgermeister in Eilsleben, Hötensleben Wefensleben, Sommersdorf und Ummendorf können somit im Juli ihre Ämter antreten.

ObereAller l Die Beteiligung in den fünf Wahlgemeinden lag im Schnitt bei knapp 37 Prozent. Den mit Abstand besten Wert erzielte die Gemeinde Sommersdorf, wo fast die Hälfte der 1210 Wahlberechtigten ein gültiges Votum abgab. Dennoch deutet der Trend zur Wahlbeteiligung allgemein abwärts. Vor sieben Jahren kam Sommersdorf noch auf 60 Prozent, damals mit drei Kandidaten und ohne den Ortsteil Marienborn.

In Eilsleben sank die Beteiligung im Vergleich zu 2008 (52 Prozent) um rund 16 Prozent, obwohl durch die zwischenzeitlichen Eingemeindungen annähernd doppelt so viele Einwohner stimmberechtigt waren. Schon die Wahlforen mit beiden Kandidaten im Vorfeld waren auf wenig Bürgerresonanz gestoßen. Amtsinhaber Manfred Jordan erntete vereinzelt Kritik fürs Aufhängen seiner Wahlplakate.

In Wefensleben hat sich das Stimmenaufkommen zwar verdoppelt. Allerdings war Helmut Ebeling 2008 alleiniger Amtsbewerber, wohingegen diesmal zwei Kandidaten zur Wahl standen. Im Vergleich zu den drei anderen Duellen vom Sonntag steht für Wefensleben die geringste Wahlbeteiligung zu Buche. Ähnliches Bild in Hötensleben: Auch hier war im Gegensatz zu 2008 (22,6 Prozent) eine "echte" Wahl gegeben, außerdem noch rund tausend Stimmberechtigte mehr. Dennoch nahmen nur 40 Prozent ihr Simmrecht wahr.

Immerhin gut ein Viertel der Wähler konnte Alleinkandidat Reinhard Falke in Ummendorf mobilisieren. Doch auch hier ist - unter denselben Vorzeichen wie 2008 - ein deutlicher Rückgang um 14 Prozent zu verzeichnen.

Gemeindewahlleiter Frank Frenkel sprach von einem "überall reibungslosen Ablauf" und dankte insbesondere den ehrenamtlichen Wahlhelfern für ihren Einsatz.

   

Bilder