Hohendodeleben l Mit dem Handwagen von Haus zu Haus - so hatten sich jüngst die Mädchen und Jungen der Hohendodeleber Grundschule "Friedrich von Matthisson" auf den Weg gemacht, um die Bewohner nach Altpapier zu fragen.

Zu der groß angelegten Altpapiersammlung hatten die 77 Mitglieder des im August 2010 gegründeten Hohendodeleber Schulfördervereins gemeinsam mit den Erst- bis Viertklässlern aufgerufen.

Die Idee, mit der Aktion Geld für den Schulspendentopf sammeln zu können, war hier Weihnachten 2011 aufgekommen. So einfach und clever das Konzept auch klingt, so umständlich und langwierig ist auch der Behördenweg, den die Vereinsmitglieder für die Altpapiersammlungen bestreiten müssen, um eine Genehmigung und damit grünes Licht vom Landesverwaltungsamt zu bekommen. "Jene erlaubt es uns in diesem Jahr noch eine Aktion starten zu können", weiß Fördervereinsmitglied Kristine Mähne zu berichten.

"Schafft man den zehn Kubikmeter fassende Papiercontainer komplett zu beladen, kommt man auf zirka 500 Euro", erklärt Vereinsvorsitzender Nico Ludwig. Zieht man dann noch die Transportkosten und Gebühren ab, würde ein Reinerlös von 350 bis maximal 400 Euro übrig bleiben, rechnet der Familienvater weiter. Allein eine der letzten Aktionen hatte im Vorjahr 350 Euro in den Vereinsspendentopf gespült.

Wie viele Tonnen Altpapier während der jüngsten knapp zweistündigen Sammeltour zusammengetragen werden konnten, steht noch nicht fest. Der Erlös der Altpapiersammlung soll auch dieses Mal der Schule zur weiteren Gestaltung des Schulhofes zugute kommen. Die Vereinsspitze um Nico Ludwig zeigte sich indes bereits begeistert: "Die Fangemeinde für die gute alte Wertstoffsammlung á la ,Timur und sein Trupp` nimmt von Jahr zu Jahr zu. Dafür möchten wir uns bei allen bedanken, die uns bislang mit Papierspenden unterstützt haben."