Neindorf l Mädchen und Jungen der Emmeringer Kindertagesstätte "Tausendfühler" und des DRK-Naturkindergartens "Vier Jahreszeiten" Oschersleben hatten am Donnerstag am Schießplatz zwischen Neindorf und Beckendorf im Hohen Holz Aufstellung genommen. Unter Anleitung sowie musikalischer Begleitung ihrer Erzieherinnen Silke Lenz und Rica Brenn sangen die Kinder Lieder, die sich vom Thema her rund um die Natur drehten.

Aufmerksame Zuhörer waren an diesem sonnigen Vormittag Landrat Hans Walker, sein für den Kommunalwald zuständiger Mitarbeiter Gerald Hering, Neindorfs Revierförster Jens Strebe sowie Hubertus Hlawatsch, Leiter des Betreuungsforstamtes Flechtingen, und sein Mitarbeiter Karsten Fügner. Grund für dieses Treffen im Wald bei Neindorf war der "Tages des Baumes", der am Sonnabend bundesweit begangen wird. Aus diesem Grund pflanzten die Erwachsenen mit tatkräftiger Hilfe der Kinder am Waldesrand 25 junge Bäume. Es handelte sich dabei um den Feldahorn, den "Baum des Jahres 2015". Gepflanzt wurden die Bäume in dem Bereich des Hohen Holzes, das dem Landkreis Börde gehört.

Wie Neindorfs Revierförster Jens Strebe sagte, sei der Feldahorn ein klassischer Baum zur Waldrandgestaltung. Weshalb der Forstexperte den Ort der Baumpflanzung am Waldesrand zwischen Neindorf und Beckendorf ausgewählt habe. Gerade der Waldmantel, wie die Forstleute den Rand auch bezeichnen würden, sei "ökologisch sehr wertvoll". Wie Strebe erklärte, halte diese Kante Wetterunbilden wie Sturm davon ab, ungeschützt in den Wald einzudringen, um dort möglicherweise Schäden anzurichten.

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