Der Kunst- und Kulturkreis in Hötensleben nimmt Form an. Die hinzugezogenen Künstler und Kunsthandwerker haben sich nun zu der kulturellen Initiative "Schlagbaum" zusammengeschlossen.

Hötensleben l Schlagbaum ist russisch und bedeutet auf Deutsch Schlagbaum. Es ist auch jeweils dasselbe gemeint: Schranke, Absperrung, die Markierung einer Grenze. Aber es ist nicht die Bedeutung, sondern das Verbindende der Vokabel, das die russisch-stämmigen Künstler Rimma Chibaeva, Yuri Solovei und Serge Musat sowie das Nordlicht Birgit Bremer dazu bewegt hat, diesen Namen für den offenen Kunst- und Kulturkreis zu wählen. Und freilich nimmt er auch deutlichen symbolischen Bezug auf die prägende jüngere Dorfhistorie.

"Wir wollen damit vor allem eins fördern: die Kunst sich zu begegnen", sagt Keramikerin Birgit Bremer, "keine Grenzen ziehen - so, wie auch wir uns hier gegenseitig kennengelernt haben, weil uns das Ziel verbindet, die Welt um uns herum buchstäblich zu gestalten und so zu einem bunten, fröhlichen und friedlichen Miteinander beizutragen."

Die frisch gegründete Künstlerinitiative hat fürs nächste Wochenende zur feierlichen "Schlagbaum(er)öffnung" eingeladen: vom 1. bis 3. Mai, jeweils von 11 bis 19 Uhr, Auf dem Amt 6. Dort soll als nächster Schritt im Sommer auch ein Künstlercafé eröffnet werden. Für den Anfang sind Ausstellungen verschiedener Kunstrichtungen sowie ein Handwerkermarkt mit Schauvorführungen angekündigt. "Für interessierte Gastaussteller, Musik- oder Theatergruppen ist auch noch Platz", ergänzt Birgit Bremer.

Telefonischer Kontakt: 015785884390