Eine digitale Schnitzeljagd durch Langenweddingen haben Mädchen und Jungen der Grundschule unternommen. Sie nahmen an einem Projekt von "Schüler machen Zeitung - junior" teil.

Langenweddingen l Konzentriert stellten die Mädchen und Jungen der Klasse vier der Grundschule Langenweddingen an diesem sonnigen Vormittag ihre GPS-Geräte auf die angegebenen Koordinaten ein. Mit Hilfe der Signale von Satelliten aus dem Weltall sollten sie bestimmte Punkte in ihrem Heimatdorf finden. Dieses Geo-Caching, eine moderne Form der guten, alten Schnitzeljagd, war Bestandteil des Projektes "Schüler machen Zeitung - junior", an dem sich die Grundschüler aus Langenweddingen beteiligten.

"Wir wollen mit dieser digitalen Schnitzeljagd erreichen, dass sich die Kinder wieder mehr draußen an der frischen Luft bewegen", sagte Jürgen Fuchs von der AOK Magdeburg, Projektpartner der Volksstimme bei "Schüler machen Zeitung - junior". Die Kinder sollten dabei ihre Eltern animieren, mitzumachen, um somit gemeinsam etwas zu erleben und sich zu bewegen.

Beim Orientierungsspiel in Langenweddingen leisteten Experten vom Medientreff "Zone" aus Magdeburg technische Unterstützung. Eike Düvel, Tina Brandt und Isabell Düsterhaupt wiesen die Kinder um Klassenlehrerin Kathrin Schwieger in den richtigen Umgang mit den GPS-Geräten ein. "Die Kinder haben im Umgang damit keine Probleme. Für sie gehört ja der Umgang mit digitalen Geräten wie Handys zum Alltag", war sich Fuchs sicher. Und tatsächlich. In Windeseile hatten die Mädchen und Jungen aus der vierten Klasse die Koordinaten in die handyähnlichen Geräte getippt und starteten ihre digitale Schnitzeljagd durch Langenweddingen. Sie begaben sich damit auf eine interessante Entdeckungstour durch die eigene Umgebung. Markante Anlaufpunkte wie Kirche oder Bürgerhaus standen auf dem Wegesplan.

Nachdem die Kinder sechs Punkte im Dorf angelaufen waren und die geforderten Positionen gefunden und kleine Rätselaufgaben gelöst hatten, führte sie ihr Weg nach etwas mehr als einer Stunde zurück zur Grundschule. Am Ende wartete auf die Mitglieder aller drei gestarteten Gruppen ein Schatz, den es zu heben galt. "Ein tolle Sache, die die Kinder auch zu Hause mit Eltern, Geschwistern oder Freunden ausprobieren können", schätzte Jürgen Fuchs ein.

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