Unsere jährliche Volksstimme-Leserumfrage "Ihre Meinung ist uns wichtig" ist beendet - und zahlreiche Leser haben sich wieder daran beteiligt. Mehr als 800 Leserinnen und Leser haben uns ihre Meinung zu drei aktuellen Themen gesagt.

Wanzleben. Drei Fragen mit jeweils drei Antwortmöglichkeiten hatten wir Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, in unserer diesjährigen großen Le- serumfrage zur Auswahl gestellt. Und erneut haben sich viele Leserinnen und Leser daran beteiligt. Dafür vielen Dank! Mehr als 800 Leserinnen und Leser haben den Coupon ausgefüllt und an die Redaktion geschickt, haben im Internet auf der Seite www.volksstimme.de ihr Voting abgegeben, oder haben uns am Telefon ihre Meinung gesagt. Heute nun lesen Sie die Auswertung der Umfrage.

In der ersten Frage wollten wir wissen, wie unsere Leser zu einem gewünschten Überweg über die B 246a zum Volkspark stehen. Seit Jahren kämpfen engagierte Wanzleber darum. Und die Mehrheit unserer Leser stärkt ihnen dabei den Rücken. Von den insgesamt 832 Lesern, die bei dieser Frage abgestimmt haben, waren 529 und damit 64 Prozent für die Errichtung eines Überweges, um sicheren Fußes in den Volkspark zu kommen. Lediglich 90 Leser (11 Prozent) sprachen sich dagegen aus. Immerhin 213 Leser (26 Prozent) plädierten für eine Fußgängerbrücke, die über die Lindenpromenade in Richtung Volkspark führt.

In unserer zweiten Frage ging es um die Feuerwehren in der Verbandsgemeinde Obere Aller. Sollte es hier Fusionen geben?, war unsere Frage an Sie. Hier erbrachte unsere Umfrage ein recht knappes Ergebnis: Der Mehrheit der Befragten, 307 (37 Prozent) von insgesamt 831, war allein wichtig, dass die gesetzlich vorgeschriebenen Aufgaben des Brandschutzes erfüllt werden. Wie das bewerkstelligt wird, war ihnen gleich. 287 Befragte (34 Prozent) sprachen sich gegen eine Fusion aus. Sie sind der Meinung, dass insbesondere kleinere Feuerwehren ausbluten würden und mit einer Fusion ein Stück Identität verloren ginge. 28 Prozent der Umfrageteilnehmer (237) votierten für eine Fusion, um so Kosten einsparen zu können.

Unsere dritte Frage beschäftigte sich mit dem Sülzetal. In der Gemeinde muss gespart werden, es gibt Überlegungen, die Vereine der Gemeinde an den Betriebskosten für Sportstätten, Heimatstuben und dergleichen zu beteiligen. Hier sprach sich die Mehrheit der Befragten gegen eine Beteiligung aus. 345 Leser (41 Prozent) von insgesamt 829 Teilnehmern votierten mit Nein. Die Gemeinde habe genügend Einnahmereserven und müsse entsprechend nicht die Vereine zur Kasse bitten. Immerhin 255 Befragte (31 Prozent) äußerten, dass sie dazu keine Meinung hätten, es ihnen egal sei. 229 Leser (28 Prozent) fanden es richtig, dass auch die Vereine ihren Beitrag zur Haushaltskonsolidierung leisten sollten.