Neuwegersleben (mmü). Der "Sendebetrieb" der Königlich-Preußischen Telegrafenstation Nr. 18 in Neuwegersleben startete in diesem Jahr mit einem ganz besonderen Höhepunkt in die Saison. (Volksstimme berichtete). Eine neue Dauerausstellung zur Geschichte dieser revolutionären Nachrichtenübermittlungsmethode wurde im Beisein von Vertretern aus Politik, Wirtschaft, Verwaltung, Interessenverbänden, Heimatvereinen und weiterer interessierter Besucher eröffnet. Dank der Unterstützung der Ostdeutschen Sparkassenstiftung, im Zusammenwirken mit der Stiftung der Kreissparkasse Börde, war es möglich, eine inhaltlich und gestalterisch neue Ausstellung zur Geschichte dieser Nachrichtentechnik mit dem Titel "Geflügelte Worte - Die königlich-preußische optische Telegrafenlinie Berlin-Koblenz 1833 - 1849" zu erstellen. Ein bereits bei der Rekonstruktion des Denkmals aktives Berliner Projektentwicklungsunternehmen hat diese Präsentation erarbeitet, wobei die wissenschaftliche Arbeit dazu von der Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin und einem Militärhistoriker begleitet wurde.

Dem aufmerksamen Betrachter der neuen Ausstellung ist nicht nur das neue Leitsystem für den Rundgang aufgefallen, sondern auch der ein oder andere versteckte "Flügel" an den Informationstafeln. Wie Peter Fuchs von der Interessengemeinschaft "Optische Telegrafie" mitteilte, sei die Anordnung von Bild und Text ansprechend und besucherfreundlich, insbesondere für Kinder und Jugendliche. "Es ist ein Museum entstanden, das wohl einmalig in Deutschland das Thema Optische Telegrafie umfassend darstellt", erklärte er und verwies auf ein attraktives Gebäude, das der Kulturlandschaft Sachsen-Anhalts hinzugefügt worden ist

Die Station in Neuwegersleben ist Sonntag, 29. Mai von 14 Uhr bis 17 Uhr wieder geöffnet.

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