Wernigerode l Die START-Stiftung vergibt Stipendien an Schüler mit Migrationshintergrund. Neben Thi Phuong Mai Nguyen (wir berichteten) wurde auch Najber Rashid dies zuteil. Monatlich erhält die Wernigeröderin nun eine Förderung von 100 Euro. Einen Multifunktionsdrucker und einen Laptop gab es obendrauf.
"Ich habe von der Stiftung vorher noch nichts gehört", verrät die Schülerin der Ganztagsshule Burgbreite. Schulleiter Wolfgang Kirst habe sie auf die Initiative aufmerksam gemacht. Die 17-Jährige nutzte die Chance und hat sich beworben. "Und es hat gleich geklappt", freut sie sich. An den Tag, als sie die Zusage erhalten hat, erinnert sie sich noch heute. Mehrmals habe sie ungläubig die Mitteilung der START-Stiftung gelesen. "Ich konnte es überhaupt nicht fassen, dass ich wirklich angenommen worden bin." Auch ihre Familie und Freunde haben sich riesig gefreut. Najber Rashid schmunzelnd: "Meine Schwester Nasrin ist vor Freude richtig in die Luft gesprungen."
Nachhilfe in der Nachbarschaft und immer eine helfende Hand - die Schülerin packt dort mit an, wo sie gebraucht wird. "Ich habe schon von meinen Eltern gelernt, dass man den Schwächeren helfen soll", so die 17-Jährige. Für sie sei es aber zweitrangig, ob jemand schwächer ist oder nicht. Najber Rashid betont: "Wenn jemand Hilfe benötigt, dann versuche ich mein Bestes."
Neben Musik und Tanz ist die Fotografie ein großes Hobby der Schülerin. Kreativität ist auch in ihrem Berufswunsch gefragt. Mobilar und Tapete aufeinander abstimmen - später möchte Najber Rashid einmal Innenarchitektin werden. "Es gefällt mir einfach, ein Zimmer zu gestalten", so die Stipendiatin. Bis dahin ist es aber noch ein weiter Weg. Nach ihrem Realschulabschluss muss sie erstmal ihr Fachabitur bestehen. Eine Schule in Quedlinburg schwebt ihr dafür vor. Warum dort? "Die Stadt trägt den Titel ¿mit Courage - ohne Rassismus'. Das muss unterstützt werden", erklärt Najber Rashid. Vor neun Jahren ist die 17-Jährige mit ihrer Familie von Syrien nach Deutschland gezogen. Die erste Zeit in einem Land mit fremder Kultur und Sprache ist nicht einfach. "Wir wurden nicht richtig aufgenommen, haben anfangs fast nur Schimpfwörter zu hören bekommen", erinnert sie sich. Die Zeiten haben sich allerdings geändert. Deutsch spricht Najber Rashid mittlerweile sehr gut, ebenso wie englisch, französisch und kurdisch.
Das Rhetorik-Seminar der START-Stiftung hat sie schon hinter sich. "Mir wurde vieles mit auf den Weg gegeben, was mir in der Zukunft bestimmt noch nützlich sein wird." Im Mai steht das nächste Seminar an.
Weiteres Informationen unter www.start-stiftung.de.
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Was die Überschrift: Reformpädagogik weicht der Gleichschaltung mit dem Artikel zu tun haben soll bleibt vollkommen um Dunkeln. Geht es hier nur drum die Reformpädagogik in ein falsches Licht zu rücken?
Ach du dickes Ei.. das glaub ich ja wohl gar nicht. Indianerfest, Indianerfan - wenn ich das schon lese oder höre kriege ich sonen hals.. ich bin mit einem indianer verheiratet, von daher ist ein teil meiner familie ebenfalls indianer, ich kenne auch viele indianer und deren stimmung, meinung über sowas und - naja die ist nicht die beste - im gegenteil, die sind total angepisst von indianerspielen weißer europäer. Muss ich noch mehr sagen?? Ihr solltet euch mal mit ihnen ernsthaft befassen, welche kennenlernen, mit ihnen reden und vorallem ihnen zuhören und sie verstehen.. warum die stinkesauer sind über solche spielchen und die damit verbundene verballhornung, verniedlichung und zum maskottchenmachen ihres volkes, ihrer kultur usw. durch weiße europäer; die fühlen sich doch total verarscht und lächerlich gemacht. Sorry wenn ich einigen hier den spaß (auf kosten eines noch immer in den usa und kanada existierenden volkes) vermiest habe, das war beabsichtig. Von daher keine entschuldigung aber wie wärs mal mit nachdenken: wie würdet ihr euch fühlen ,wenn andere völker euch in dieser weise missbrauchen- denn das genau ist es was hier passiert.