Goldbeck. "Ein Dankeschön möchte ich jenen sagen, die sich in den vergangenen Monaten für die Region eingebracht haben", so Bürgermeister Eike Trumpf nach einem Jahr Verbandsgemeinde. Er nennt die Mitarbeiter der Verwaltung, der Kindertagesstätten und der Schulen sowie die Hausmeister und die Gemeindearbeiter.

Vor allem lobt er die Ehrenamtlichen von den Brandbekämpfern über die Bürgermeister und Räte der Mitgliedsgemeinden bis zu denen im Seniorenrat und in den Vereinen. "Besonders intensiv war natürlich die Zusammenarbeit mit den Verbandsgemeinderäten", macht Trumpf klar und spricht von einer guten Sacharbeit nach der Eingewöhnungsphase.

Hineindenken in das politische Amt

Die habe er selbst benötigt, gesteht der Bürgermeister ein. Zwar sei er von 1990 bis 1994 in Hohenberg-Krusemark schon einmal Bürgermeister gewesen, habe aber in den vergangenen 15 Jahren als Verwaltungsleiter fungiert. "Nun habe ich ein politisches Amt inne. Ich musste mich auch erst einmal in das Amt hineinarbeiten und hineindenken", so Trumpf.

Der Verbandsrat habe eine gute Entwicklung genommen, schätzt er ein. Davon zeugen eine Reihe von Entscheidungen, die das Gremium fällte. Dazu zählten notwendige Formalien wie die Hauptsatzung und Beschlüsse zur Neustrukturierung von Feuerwehr und Kindertagesstätten, die in den Verantwortungsbereich der Verbandsgemeinde übergingen.

Beispiel Kindertagesstätten: Arbeitszeiten der Erzieherinnen und Öffnungszeiten der Einrichtungen seien "vereinheitlicht" worden; auch der Austausch von Mitarbeiterinnen ist nun möglich und wurde praktiziert. Das sei durchaus mit Einschnitten für die eine oder andere Erzieherin verbunden gewesen, räumt Trumpf ein.

"Eine Umgewöhnung, aber keine Schlechterstellung gab es in den Grundschulen", meint der Bürgermeister mit Blick auf die Einsparung von Arbeitszeit bei den Schulsekretärinnen. Die überzähligen Stunden wurden für Tätigkeiten in der Verwaltung genutzt.

Im Visier: Ausbildung der Brandbekämpfer

Für die Verwaltung seien neue, umfangreichere Arbeiten hinzugekommen, die mehr Verantwortung forderten, so Trumpf. Er verweist auf Investitionen, die sich unter anderem aus der Stadtsanierung, der Dorferneuerung und dem ländlichen Wegebau ergaben und wohl auch zukünftig ergeben. Schwerpunkt in diesem Jahr ist aus Sicht des Bürgermeisters der Anbau an der Kindertagesstätte in Goldbeck. "Mit der Arbeit der Verwaltung bin ich letztlich recht zufrieden. Sie ist gut aufgestellt", glaubt er.

Ähnlich fällt sein Urteil über die Verbandswehrleitung aus. Sie sei ausgewogen besetzt, engagiert und vertrete die Interessen der Ortswehren und ihrer Mitglieder. "Mit ihr möchten wir den Ausbildungsstand der Kameraden voranbringen", so Eike Trumpf.