Osterburg (fsc). Eine Premiere erlebten am Sonnabend zirka 60 Gäste des Osterburger Biesecafés. Der Wirt Jörg Schütze hatte erstmals zu einem Lagerfeuer am Rand der Werderwiese eingeladen. Unter den Schaulustigen befanden sich viele Eltern und Großeltern mit ihrem Nachwuchs.

Viele von ihnen fanden die Idee prima und genossen diese Abwechslung zum Winteralltag bei Musik, Bratwurst, Glühwein und anderen Getränken. "Wir wollten ursprünglich eine Eisparty durchführen, doch das milde Wetter hat das Eis auf der Wiese erst einmal tauen lassen, aber der Winter ist ja noch nicht vorbei", hofft Schütze. "Dann wird die Party nachgeholt."

An den Tagen zuvor und noch unmittelbar vor dem Entzünden des Feuers hatten Osterburger ihre ausgedienten Weihnachtsbäume angeliefert. Kalle Wiedemann, der das Feuer beaufsichtigte, schätzte "über den Daumen gepeilt etwa 40 Bäume" Aber leider seien nicht nur die Relikte des Weihnachtsfestes sondern auch anderes Strauchwerk abgeladen worden.

Zusätzlich zur Sicherheit der Besucher waren Peter Klinke und Daniel Köhler von der Freiwilligen Feuerwehr Osterburg mit einem Einsatzfahrzeug vor Ort. "Wir finden das gut", sagte Klinke auf Nachfrage der Volksstimme. "Für so etwas sind wir immer zu haben. Wenn das bei den Osterburgern gut ankommt, könnten es im nächsten Jahr mindestens doppelt so viele Bäume und Zuschauer werden." Und Köhler ergänzte: "Dann sind wir auch wieder dabei." Und Klinke setzte noch eins drauf: "Wir als Stadtfeuerwehr können solche Veranstaltungen nicht durchführen. Es muss sich immer jemand finden, der das in eigener Regie macht, wie in diesem Fall das Biesecafé. Und das Verbrennen von Weihnachtsbäumen könnte, wie auch in vielen Dörfern, zu einem festen Bestandteil im Veranstaltungskalender werden – hier mit der Adresse Biesecafé."

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