Beim Neujahrsempfang bedankte sich Osterburgs Bürgermeister Nico Schulz bei allen ehrenamtlichen Helfern und stieß mit den Anwesenden auf ein erfolgreiches neues Jahr an.

Osterburg l Nico Schulz blickte am Dienstagabend wesentlich entspannter als noch vor einigen Wochen auf die finanzielle Situation der Biesestadt. "Wahrscheinlich werden wir es schaffen, einen ausgeglichenen Haushalt zu beschließen. Dies gelingt aber nur, wenn alle bereit sind, sich auf die wesentlichen und für die Zukunftsfähigkeit unserer Gemeinde notwendigen Ausgaben zu beschränken." Aber nicht nur die Stadt- und Ortsräte werden gefordert sein. Schulz, der die Gäste im Saal der Osterburger Verwaltung begrüßte, wandte sich in seiner Ansprache auch an die Geschäftsleute der Region. "Ich bin jedem Unternehmer dankbar, der in unserer Gemeinde investiert und Arbeitsplätze schafft."

Für Osterburgs Bürgermeister genießt die wirtschaftliche Entwicklung die oberste Priorität. Und bei diesem Thema hofft nicht nur er auf einen zügigen Baufortschritt der Nordverlängerung der A14. "Ich empfehle jedem Gegner der Autobahn mal eine soziale Woche in einer arbeitslosen Familie oder ein Praktikum bei einem unserer Handwerksbetriebe, die täglich auf die Straßen angewiesen sind, um zu überleben."

Schulen, Kindertagesstätten, Freizeitangebote und schnelles Internet sind für Schulz gleichbedeutend mit Lebensqualität, die es gilt, auch in den Dörfern der Einheitsgemeinde zu erhalten. "Und so schlecht sind wir gar nicht aufgestellt, zum Beispiel mit unserer 100-prozentigen, kabelgebundenen DSL-Anbindung bis in jeden kleinen Ortsteil", fällt er ein positives Fazit. Der Bürgermeister stieß zunächst mit "Glücksbringer" Christian Dähre, seines Zeichens Bezirksschornsteinfeger, auf ein erfolgreiches neues Jahr an, um anschließend in die Runde zu prosten. Grußworte der evangelischen Kirchengemeinde überbrachte Pfarrerin Claudia Kuhn, die die Wünsche auch im Namen ihres katholischen Amtsbruders Richard Perner übermittelte.

Chor trug sich in das goldene Buch ein

Claudia Kuhn nutzte die Gelegenheit auch dazu, mit Antje Bahlke die neue Leiterin der evangelischen Kindertagesstätte vorzustellen.

Für den musikalischen Part sorgte der Gemischte Chor, der sich anschließend als Auszeichnung für die jahrelangen Aktivitäten in das goldene Buch der Stadt eintrug.

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