Gladigau l Das Rätselraten um das diesjährige Stück des Dorftheaters Gladigau hat ein Ende. Es heißt "Noot maakt erfinderisch" und ist ein Dreiakter von Lewis Eastermann.

Das war am Mittwochnachmittag auf einer Pressekonferenz zu erfahren, zu der Intendant Horst Bannehr, Pressesprecher Norbert Lazay und Regisseur Goswin Moniac eingeladen hatten.

Sieben Darsteller bestimmen im diesjährigen Stück das Geschehen auf der Bühne, darunter Torsten Dahms als kauziger Erfinder Thomas Stöver, Petra Kaufmann als seine Schwester Erika und in der Hauptrolle Rüdiger Berndt, der einen verliebten Gemüsehändler namens Robert spielt.

In weiteren Rollen sind Beate Henning, Simone Wiesner, Otto Kaufmann und Mario Bannehr zu sehen. Andere Ensemble-Mitglieder kümmern sich hinter den Kulissen unter anderem um Technik, Bühne oder Kostüme.

Regisseur Goswin Moniac berichtete von den Probenabenden, die bereits seit Spätsommer 2013 stattfinden. Auch das Team der Techniker sei bereits mächtig am Tüfteln und Bauen, unterstrich er, denn für dieses Theaterstück werde ein spezieller Roboter benötigt, der wie Gemüsehändler Robert aussehen muss und quasi als sein Double agiert.

Wer eine der 18 Aufführungen in plattdeutscher Mundart miterleben will, der sollte sich am Sonnabend, 18. Januar, in der Gaststätte Roloff einfinden, wo ab 8 Uhr der Ticketverkauf für alle Vorstellungen erfolgen wird.

Erstmalig ist jede Eintrittskarte, die in der Form eines Programmhefts gestaltet wurde, mit einer Sitzplatz-Reservierung verbunden. Beim Ticketkauf können sich die Theaterfreunde auf einem Monitor die Anordnung der freien Plätze anschauen und die gewünschten Stühle in der betreffenden Reihe auswählen.

Der Kartenpreis beträgt 8 Euro. Ticketbestelllungen per Telefon oder Internet sind nicht vorgesehen. Um einen möglichst reibungslosen Kartenverkauf zu sichern, werde er am 18. Januar die Käufer in Empfang nehmen und die Reihenfolge, in der sie eintreffen, notieren, erklärte Norbert Lazay.

Außerdem wies der Pressesprecher des Dorftheaters darauf hin, dass in diesem Stück auch Pyrotechnik zum Einsatz komme und sich Zuschauer mit empfindlichen Ohren deshalb am besten für die hinteren Stuhlreihen entscheiden sollten.

Alle Theaterfreunde, die im Anschluss an die Aufführung in der Gaststätte noch etwas essen möchten, können am 18.Janauar direkt nach dem Eintrittskarten-Kauf ihre Tischbestellung mit Marita Roloff besprechen.