Krumke (fsc) l Inge Schulze engagiert sich seit 1979 als Kirchenälteste in Krumke. "Als mein Schwiegervater damals das Amt aufgab, wurde ich zu seiner Nachfolgerin gewählt", erzählt sie. Sie halte die Verbindung der Gemeindemitglieder zur Pfarrerin Claudia Kuhn, trage den Gemeindebrief aus, reinige die Kirche vor dem Gottesdienst, der alle vier Wochen in Krumke stattfindet, sorge dann für Blumenschmuck und Kerzen auf dem Altar.

Auf ihre Anregung hin treffe man sich nach dem Erntedankgottesdienst zum Kaffeetrinken und auch zur Adventsfeier; die Frauen.

Sie und ihr Mann Wilhelm führen die Chronik der Kirche und der Kirchengemeinde weiter. "Die Beschäftigung mit Vergangenheit und Gegenwart ist interessant. Vieles, auch aus jüngster Zeit, als die Kirche sieben Jahre wegen baulicher Mängel gesperrt war oder als sie ein neues Dach bekam, haben wir verewigt", berichtet die Kirchenälteste. Dank des Engagements der Einwohner und besonders des Dorfvereins hat die Kirche wieder eine Turmuhr, und ein elektrisches Glockengeläut ist auch eingebaut worden. "Was die Sanierung betrifft, gibt es aber trotzdem noch viel zu tun."

Inge und auch Wilhelm Schulze sind gesundheitlich nicht mehr in der Lage, an der Krumker Front an vorderster Stelle zu stehen. "Aber wenn zu besonderen Gelegenheiten wie dem Rhododendronfest und dem Nikolausmarkt Hilfe gebraucht wird, sind wir dabei", verspricht die Krumkerin. "Wenn nicht jeder ein bisschen dazu beiträgt, dass es klappt, wäre der Erfolg nicht da."

Abgestimmt werden kann auch im Internet unter der Adresse www.volksstimme.de/osterburgerdesjahres.