Auf Frost, Eis und Schnee folgt Tauwetter. Das lässt nicht nur Flüsse und Gräben anschwellen, sondern setzt auch Straßen unter Wasser. So am gestrigen Freitag zwischen Hindenburg und Hohenberg-Krusemark.

Hindenburg. Auf ein Wassergrundstück versetzt fühlten sich gestern Bewohner der Krusemarker Straße in Hindenburg. Am Ortsausgang Richtung Hohenberg-Krusemark hatte sich ein See gebildet und die Straße überspült.

Gegen 7.15 Uhr wurde die Hindenburger Wehr alarmiert. Sieben Brandbekämpfer rückten mit zwei Fahrzeugen aus, um die Fahrbahn wieder passierbar zu machen. Mit Abpumpen allein war es aber nicht getan. Der Straßengraben war dicht von Eis und Schnee, so dass das Wasser von einem Feld auf die Fahrbahn "schwappte". Die Mannen um Wehrleiter Karsten Lüdecke mussten zu Schaufel und Spaten greifen, um den Graben teilweise zu beräumen. Kein ungewohntes Bild. "Bei einer Tauphase kurz vor Weihnachten hatten wir das gleiche Problem", blickte Lüdecke zurück.

Hilfe erhielten die Hindenburger von der Arneburger Wehr, die nachalarmiert worden war und mit zehn Mitgliedern zum Einsatzort fuhr. Zudem rückte die Straßenmeisterei aus und orderte einen Bagger. Mit ihm wurde der Graben freigeschaufelt.

"Zur Unterstützung der Einsatzleitung mit Verbandsgemeindewehrleiter Ronny Hertel war auch Karsten Rottstädt vom Hauptamt der Verbandsgemeinde vor Ort", informierte Wehr-Pressesprecher Benjamin Kobelt.

Die Straße zwischen Hindenburg und Hohenberg-Krusemark blieb während des gesamten Einsatzes, der sich bis 10.30 Uhr erstreckte, voll gesperrt. Der Verkehr rollte in dieser Zeit stattdessen durch Bertkow.