Auf eine große Resonanz stieß am Donnerstag der Neujahrsempfang in Iden. Der Einladung ins Dorfgemeinschaftshaus waren Einwohner aus allen Ortsteilen der Gemeinde gefolgt.

Iden l Nach einer kurzen Begrüßung der Gäste gab Bürgermeister Norbert Kuhlmann zunächst einen umfassenden Rückblick auf die wichtigsten Geschehnisse aus Sicht der Gemeinde im vergangenen Jahr. Nur kurz ging er eingangs auf das Elbe-Hochwasser 2013 ein. Ausführlich fielen die Erläuterungen zur Entscheidungsfindung rund um die Schulentwicklung in der Verbandsgemeinde aus - insbesondere aus Sicht der Gemeinde Iden. Untermalt mit Powerpoint-Darstellungen stellte der Referent das Vorhaben vor, die ehemalige Idener Sekundarschule zur zweizügigen Grundschule auszubauen. Der Ausbau würde dann zum Tragen kommen, wenn sich der Verbandsgemeinderat für den langfristigen Erhalt von zwei Grundschulen aussprechen würde. Kuhlmann erläuterte auch das vom Schulförderverein maßgeblich erarbeitete Bildungskonzept für die Idener Schule.

Falls sich der Verbandsgemeinderat für den Erhalt beziehungsweise die Entwicklung von drei Standorten aussprechen würde, dann würde die bestehende Grundschule in Iden erhalten bleiben. In diesem Fall würde die Erweiterung des Hortbereichs notwendig werden beziehungsweise es wäre mit der Hansestadt Werben abzustimmen, ob dort der Hort für die Kinder aus dem Bereich Werben genutzt werden könnte.

Landfrauen spenden Sitzgruppe für den Ort

Nächstes Kapitel in den Ausführungen des Bürgermeisters waren die Bauaktivitäten 2013 der Gemeinde in Iden und den Ortsteilen. Derer gab es eine ganze Reihe. Umgesetzt wurde der Ausbau des Weges von der Feldscheune Büttnershof nach Sandauerholz im Rahmen des ländlichen Wegebaus, die Beteiligung der Gemeinde Iden am Bau des Radweges von Rohrbeck nach Walsleben, der Ausbau des Parkplatzes in der Idener Lindenstraße und die Erneuerung des Belags der Brücke in der Lindenstraße. Für das Gros der Maßnahmen habe es Fördermittel aus unterschiedlichen Töpfen gegeben.

Auch die von den Idener Landfrauen gespendete Sitzgruppe, die durch die Gemeinde in Iden aufgestellt wurde, ließ Kuhlmann nicht unerwähnt. Das Geld (rund 1200 Euro) stammt aus dem Vereinsvermögen der Landfrauen, die sich als Gruppe aufgelöst haben.

Ebenso umfangreich der Ausblick des Bürgermeister auf das geplante Baugeschehen 2014. Vom Finanzvolumen her das größte Vorhaben ist der Abriss des ehemaligen Kulturhauses. Die Gesamtkosten belaufen sich allein auf 269000 Euro. Allerdings besteht die Aussicht auf eine 80-prozentige Förderung der Maßnahme.

Außerdem ist es geplant, in Iden den Kreuzungsbereich Gartenstraße/Schmiedeweg neu zu gestalten. Das Natursteinpflaster wird durch Asphalt ersetzt, die Übergänge rollstuhlgerecht gebaut und die Kurve entschärft. Die Gesamtkosten betragen 47000 Euro. Die Gemeinde erhält 28500 Euro Fördermittel. Der positive Bescheid dafür liegt bereits vor.

Gemeinde hofft auf Hochwasserförderung

Ein weiteres Vorhaben ist der Ausbau der Straße am Bahndamm in Rohrbeck. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 51000 Euro. 30000 Euro Fördermittel stehen in Aussicht.

Auch in Büttnershof wird 2014 voraussichtlich gebaut. Der Weg in Richtung Gaststätte Prüfert soll aus Mitteln für die Beseitigung der Hochwasserschäden saniert werden. Das Areal diente beim Junihochwasser 2013 als große Sandsack-Befüllstelle. Die Gasamtkosten belaufen sich auf 108000 Euro (100 Prozent Förderung).

Zum Abschluss seiner Ausführungen wünschte Norbert Kuhlmann allen Einwohnern der Gemeinde ein gutes Jahr 2014. Nach diesem offiziellen Teil blieben die Gäste noch zu angeregten Gesprächen beisammen. Dazu gab es belegte Brötchen und verschiedene Getränke.

 

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