Lückstedt l Mit einem knisternden und Funken sprühenden Feuer waren die Kameraden der Lückstedter freiwilligen Feuerwehr am Sonnabendabend auf dem Festplatz hinter der Altmark-Halle beschäftigt. Sie löschten es nicht, sondern hatten es angezündet und auch ihren Brandbekämpfer-Nachwuchs dazu geholt. Es ging um das Verbrennen der ausgedienten Weihnachtsbäume. Veranstalter war der örtliche Kulturverein und die freiwillige Feuerwehr.

"Nach einer Pause hatten wir vor drei Jahren wieder mit diesen Veranstaltungen begonnen, und sie sind von der Dorfbevölkerung gut angenommen worden", sagte Wehrleiter Karsten Noffke der Volksstimme. Man verabschiede sich ja nicht nur von den Bäumen, sondern habe auch Gelegenheit, bei Glühwein und anderen Getränken ins Plaudern zu kommen.

Reinerlös des Abends kommt der Jugendwehr zugute

"Es kann durchaus zu einer Tradition werden, denn immer mehr Dorfbewohner heben ihre Bäume noch bis in den Januar hinein auf und stellen sie raus, wenn wir es bekannt geben. Auch die Kirche und die Gemeinde haben sich beteiligt."

So waren rund 50 Bäume zusammengekommen, die hinter der Altmark-Halle aufgehäuft wurden. Dabei hatten auch, unter der Regie ihrer beiden Jugendwarte Jessica Ahrens und Philipp Bethge, die Kameraden der Jugendwehr geholfen. Sie hatten auch das kleine Festzelt aufgebaut. Technische Hilfsmittel wie Transporter, Anhänger und Lichttechnik stellte der Wehrleiter zur Verfügung. Um den Verkauf der Getränke kümmerten sich Jessica Ahrens, Marie Thomas und Anna-Luise Kohl; Henry Noffke und Jannik Ahrens sorgten für knusprige Würstchen und Steaks vom Grill.

"Der Reinerlös vom heutigen Abend kommt unserer Jugendfeuerwehr zugute", sagte der Wehrleiter. "Da haben sie gleich ein bisschen Geld, wenn sie Fahrten unternehmen oder ins Zeltlager reisen."

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