Areburg-Goldbeck (apu) l Eigentlich stand für die Sitzung des Verbandsgemeinderates Arneburg-Goldbeck die Beratung des Haushaltsplanes 2014 auf der Tagesordnung. Aber eingangs der Sitzung beschloss das Gremium auf Antrag von Jochen Hufschmidt, die Beschlussfassung von der Tagesordnung zu streichen.

Die Beschlussvorlage mit der Erläuterung der Zahlen, so Hufschmidt, hätten die Ratsmitglieder erst wenige Tage zuvor erhalten, so dass zu wenig Zeit gewesen sei, sich mit dem umfangreichen Papier auseinanderzusetzen.

Der Verbandsgemeinderat folgte mehrheitlich dem Antrag Hufschmidts, so dass es bei der Haushaltsberatung blieb. Wie der Vorsitzende des Finanzausschusses, Wolfgang Trösken, erläuterte, weist der Haushalt der Verbandsgemeinde ein Volumen von rund 6500000 Euro auf. Das Jahresergebnis weise ein Plus von 65000 Euro auf.

Trösken verwies auf Mehraufwendungen in den Bereichen Brandschutz und Schulen und geringere Aufwendungen bei den Kindertagesstätten. Als Belastung hinzu komme allerdings das Nutzungsentgelt für die Gemeinden für die von der Verbandsgemeinde (VG) genutzten Immobilien. Da bestehe noch Klärungsbedarf.

6000 Euro für Austausch der Filterkohle im Freibad Werben

Sehr wichtig sei es aus Sicht des Ausschussvorsitzenden, am Personalkonzept der Verbandsgemeinde weiterzuarbeiten. Die Qualität müsse dabei im Vordergrund stehen. Trösken appellierte an den VG-Rat, der Schaffung einer befristeten Stelle für die Aufholung des Nachholbedarfs im Bereich der Doppik zuzustimmen. Vor allem die Eröffnungsbilanzen für die Gemeinde müssten dringend erstellt werden. Die Frist dafür sei bereits im Juli 2013 abgelaufen. Wie die Kämmerin der Verbandsgemeinde, Dana Hoedt, ausführte, beliefen sich die Kosten für die geplante Doppik-Stelle auf 65100 Euro. Hoedt ging auch auf den erhöhten Investitionsbedarf im Bereich der Feuerwehren ein. Im Planentwurf seien zwei Varianten zur Finanzierung eingearbeitet worden. Variante 1 sieht für 2014 Anschaffungen von 35000 und Variante 2 für 114000 Euro vor. Notwendig sei ferner, die Filterkohle für das Freibad Werben zu erneuern. Die Wartungsmaßnahme schlägt mit rund 6000 Euro zu Buche. Zudem ist aus Sicht der Kämmerin die Anschaffung eines neuen Liegenschaftsprogramms für die VG notwendig. Kostenpunkt: 15000 Euro. Der Finanzausschuss hatte sich für die Anschaffung ausgesprochen.