Wahrenberg (ama) l Am Sonnabend startete die Wahrenberger Rommee-Meisterschaft mit der ersten von insgesamt drei Runden. Die Mitstreiter kamen unter anderem aus Osterburg, Werben, Wittenberge und Seehausen. Vorjahressiegerin Inge Schuster hatte mit Christel Bonczyk Kaffee und Kuchen vorbereitet, so dass sich die Rommeespieler zwischendurch stärken konnten.

Verlieren ist auch nicht schlimm

Für Christel Bonczyk ist die Teilnahme Ehrensache, denn ihre Mutter Berta Hamann ist die älteste Rommeespielerin im Saal. Mit 88 Lenzen nimmt sie es auch gegen die jüngste Mitmischerin Linda Much (22 Jahre) aus Seehausen auf. "Kartenspielen macht einfach Spaß. Und Verlieren ist auch nicht schlimm", sagt die rüstige Rentnerin. "Ohne Berta fangen wir erst gar nicht an", sagen alle anderen. Sie hat sich auch schon mal den Dorfmeistertitel geholt. Schließlich spielt sie wie die meisten Teilnehmer schon seit ihrer Kindheit.

An neun Tischen hatten sie sich versammelt, zweimal 15 Spiele machten eine Runde aus. Schon am ersten Tag der Dorfmeisterschaft wurden Preise (Fleischpreise) vergeben: 1. Platz: Traute Zebunke (234 Punkte), 2. Platz: Berta Hamann (295 Punkte), 3. Platz: (Linda Much (307 Punkte).

Berta Hamann meist mittendrin

Die Regeln müssen sie sich nicht lange herbeten: Auslegen mit 30 und Joker, vier Gleiche müssen in der richtigen Reihenfolge gelegt werden. Das kennen zumindest die 18 Rommeeladys, die sich seit der Wende alle 14 Tage montags ab 19 Uhr im Mehrzweckraum treffen. Auch zu Turnieren in der Umgebung fahren sie. Und Berta Hamann ist meistens immer mittendrin.

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