Eine ansehnliche Delegation der Verbandsgemeinde Arneburg-Goldbeck weilte am Wochenende bei der Grünen Woche in Berlin, darunter viele Kulturschaffende, die sich mit einem abwechslungsreichen Programm den Messebesuchern vorstellten.

Arneburg-Goldbeck l Aus Sicht des Verbandsgemeindebürgermeisters Eike Trumpf, der mit in Berlin weilte, war der Auftritt der Altmärker ein toller Erfolg. Wie der Verwaltungschef ausführt, fuhren etwa 60 Personen aus der Verbandsgemeinde mit einem Bus und zwei Transportern beziehungsweise Kleinbussen in die Hauptstadt. Die Verbandsgemeinde (VG) stellte sich in der Halle 4/II, in der das Thema Urlaub auf dem Land im Mittelpunkt stand, vor.

"Wir präsentierten uns gemeinsam mit dem Interessenverein Sternreiten Altmark. Ein Hingucker war der Stand in Form der Arneburger Mühle", beschreibt Trumpf in einem Pressegespräch. Das Kulturprogramm der Delegation aus der VG Arneburg-Goldbeck sei bei den Besuchern gut angekommen. "Den Auftakt machten die Jagdhornbläser des Hegeringes Schinne.

Trumpf macht Werbung für Tourismusregion

Die Gruppe sorgte gleich für Aufmerksamkeit, denn das Programm zuvor war ziemlich gesprächslastig, was wohl nicht so gut ankam." Es folgte eine Anmoderation durch Petra Schwarz vom RBB und danach hatte gleich die Tanzgruppe der Rochauer Carnevals-Gesellschaft ihren ersten Auftritt. Nächster Programmpunkt war ein Interview, in welchem Eike Trumpf die Verbandsgemeinde vorstellte, wobei natürlich der Tourismus den Schwerpunkt spielte. Die nächste Interviewpartnerin war Evelyn Jordan von der VG Arneburg-Goldbeck. "Sie stellte auch die Altmärkische Hochzeitssuppe als kulinarische Spezialität unserer Region vor. Und bei dieser Gelegenheit wurde an unserem Stand Hochzeitssuppe an die Besucher zur Verkostung ausgeschenkt. Das Angebot wurde begeistert angenommen. Wir hatten 20 Liter frische Hochzeitssuppe, zubereitet vom Werbener Hotel Deutsches Haus, mit nach Berlin genommen. Die Suppe war bald verzehrt. Mancher holte sich einen Nachschlag", beschreibt der Bürgermeister.

Weitere Höhepunkte im Kulturprogramm der Verbandsgemeinde Arneburg-Goldbeck waren unter anderem Auftritte der Gruppe "Sugar Girls" (die für die Arneburger Blaskapelle auftraten, die kurzfristig absagen musste), eine Kostprobe des Gemischten Chores Werben unter der Leitung von Lieselotte Holzäpfel und ein weiterer Showtanz der RCG-Mädchen, die unmittelbar danach mit dem Kleinbus wieder zurück in die Heimat abfuhren, weil sie zur abendlichen Prunksitzung nach Rochau mussten.

Diashow zeigt viele Eindrücke aus der Region

Außerdem stellte sich die Hansestadt Werben als Biedermeierstadt vor. Unterbrochen wurde das Kulturprogramm von weiteren Kurzinterviews.

Während der ganzen Zeit wurden Bilder aus der VG auf eine Großleinwand projiziert - Eindrücke der altmärkischen Landschaft, aber auch Fotos von Veranstaltungen wie Stadtfesten aus der Region. Trumpf stellte auch heraus, dass Arneburg seit 2013 anerkannter Erholungsort ist, und das zertifizierte Tourismusbüro der Elbestadt wurde ebenfalls vorgestellt.

"Ich bin überzeugt, unser nunmehr vierter Auftritt bei der Grünen Woche war ein toller Erfolg. Wir haben erfolgreich für unsere Region geworben. Die Mitwirkenden waren ebenfalls sehr zufrieden mit ihren Auftritten", resümiert Eike Trumpf. Nach etwa zwei Stunden Zeit, in denen sich die Teilnehmer selbst auf der Messe noch umschauen konnten, traten alle gemeinsam zufrieden und gut gelaunt die Heimreise an.

Eike Trumpf möchte sich auf diesem Wege bei allen Beteiligten bedanken. Ein besonderer Dank gelte Christine Fehse, Geschäftsführerin der Landesarbeitsgemeinschaft für Urlaub und Freizeit auf dem Lande Sachsen-Anhalt, die der VG Arneburg-Goldbeck die Präsentation bei der Grünen Wochen maßgeblich mit ermöglicht hat.

 

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